2018-12-11

Last-Minutes-Tipps für Silvester!

Für viele ist der Jahreswechsel eine schöne und aufregende Zeit. Partys werden gefeiert und man freut sich auf das kommende neue Jahr und was es wohl alles für einen bereit halten wird. Doch für viele HundebesitzerInnen ist diese Zeit sehr stressig. Viele Hunde haben Angst vor den Feuerwerken und durchleben die schlimmste Nacht des Jahres. Um die Hunde mit effizientem und nachhaltigem Training darauf vorzubereiten, ist es leider schon zu spät, deswegen möchten wir Ihnen hier ein paar "Last-Minutes-Tipps "für Silvester geben:

  • Leinen Sie Ihren Hund unbedingt an beim Spaziergang! Selbst wenn er keine Angst hat, ein plötzlicher Knall kann ihn trotzdem erschrecken und ihn dazu bringen davon zu laufen!
  • Zwingen Sie Ihren Hund nicht zum Spazieren gehen! Wenn Ihr Hund so große Angst hat und sich nicht hinaus traut, dann zwingen Sie ihn nicht. Das oft gehörte "Da muss er durch..." ist hier absolut fehl am Platz. Eine Konfrontation mit der Angst, ohne vorheriges Training und professioneller Unterstützung, reduziert die Angst nicht, sondert steigert sie nur!
  • Bleiben Sie bei Ihrem Hund zu Hause. Nehmen Sie ihn nicht zum Feiern mit und lassen Sie ihn nicht allein zu Hause! Unsere Hunde sind unser Freunde - Silvester feiert man doch gern mit Freunden - also warum nicht mit unseren Hunden zusammen ins neue Jahr rutschen!
  • Stehen Sie Ihrem Hund bei! Seien Sie ein starker Partner/eine starke Partnerin! Geben Sie ihm die Ruhe und Unterstützung die er braucht!
  • Bieten Sie ihm einen Rückzugsort an! Hunde suchen gerne Schutz in Höhlen. Bieten Sie ihm so etwas an. Idealer weise wurde ein sicherer Platz schon lange vor Silvester positiv verknüpft.
  • Schließen Sie die Fenster, Rollos, Vorhänge usw. damit er das Blitzen der Raketen nicht sieht und es etwas leiser wird.
  • Wenn sich der Stress Ihres Hundes in Grenzen hält und er noch Leckerlis annehmen kann, können Sie mit ihm zu Hause spielen und ihn mit Leckerlis bzw. seinem Lieblingsspielzeug belohnen für seine Tapferkeit!
  • Sorgen Sie für Hintergrundgeräusche (Fernseher, Radio, CD´s mit klassischer Musik, …)
  • D.A.P. - Dog Appeasing Pheromones: Laktierende Hündinnen geben sogenannte Beruhigungspheromone ab. Diese sollen den Welpen ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Eigenschaften auch im späteren Leben noch wirken sollen! Diese Pheromone sind im Handel in verschiedenen Varianten erhältlich.
  • Achtung bei Medikamenten! Gewisse Arzneimittel stellen nur den Körper ruhig. Der Hund nimmt jedoch alles wahr und hat weiterhin Angst, kann sich aber nicht entsprechend bewegen. Er kann seine Angst nicht zeigen und ist wortwörtlich in seinem Albtraum gefangen.
  • Unterstützung durch Alternativen wie CBD-Öl, Globuli, Bachblüten, Kräuter, usw. Achtung: Diese Varianten benötigen eine gewisse Vorlaufzeit um richtig wirken zu können!
  • Entspannung schaffen durch geeignete Kauartikel (z.B. Kong, großer Kauknochen, …): Kauen setzt Hormone frei die für Beruhigung sorgen können. Um diese Hormone freisetzten zu können, muss der Kauspaß allerdings mindestens 15 Minuten dauern. Das heißt, dass ein paar Leckerlis die gleich abgeschluckt werden, nicht ausreichen um Beruhigung herbei zu führen.
Um fürs nächste Silvester richtig vorbereitet zu sein, sollte jetzt bereits mit einem gezielten Training begonnen werden!

Das Team von Mr. & Mrs. Dog wünscht Ihnen allen ein geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!




2018-03-27

Oh ein Ei!

Eier - wertvolle Nährstoffequelle für Hunde

Eier sind nicht nur zu Ostern ein äußerst schmackhaftes Highlight, sondern stehen bei Hunden im Ranking besonders beliebter Nahrungsmittel dauerhaft ganz weit oben.
Obendrein liefern Eier viele wertvolle Nährstoffe, wie zum Beispiel essentielle Amino- und Fettsäuren sowie fettlösliche Vitaminen und Spurenelementen. Ungesättigte Fettsäuren tragen letztendlich auch dazu bei, dem Hundefell einen gesunden Glanz zu verleihen.

Wie bei allen Lebensmitteln nimmt auch bei Eiern die Haltung und Fütterung des eierlegenden Tieres Einfluss auf die Qualität der im Ei enthaltenen Bestandteile. Eiern von glücklichen Hühnern ist hier klar der Vorrang zu geben.

ROH, GEKOCHT ODER MIT SCHALE - WAS DENN NUN...?

Grundsätzlich sollte man von der Fütterung roher Eier eher Abstand nehmen. Es gibt dafür unterschiedliche Gründe: Einerseits sollte man auf die Fütterung von rohem Eiklar komplett verzichten, da dieses Avidin beinhaltet. Avidin kann die Verdauung beeinträchtigen, Stoffwechselstörungen hervorrufen und die Aufnahme von Biotin hemmen.

Auf Eiweiß muss Ihr Vierbeiner jedoch nicht gänzlich verzichten. Wird das Eiweiß gekocht, wird das Avidin schnell deaktiviert und kann dem Hund so problemlos gefüttert werden.

Aber wie sieht das beim Gelben vom Ei aus? Bei der Fütterung vom rohem Eigelb muss gewährleistet sein, dass dieses auch frisch ist. Bei schlechter Lagerung oder abgelaufenen Eiern besteht schnell die Gefahr von Salmonellen.


Aber nicht nur das Innere eines Eis ist für den Hund von Bedeutung. Auch die Eierschale bietet eine ganz tolle, natürliche Kalziumquelle. Diese wird roh einfach mit dem Mörser fein gestampft und selbst zusammengestellten Rationen (gekocht oder B.A.R.F) zugefügt. Die richtige Menge an Eierschalen sollte vorab berechnet werden. Achten Sie bei der Verarbeitung stets auf saubere Schalen!

Eier

Im Gegensatz zur rohen Variante können thermisch erhitzte Eier (gekocht, gebraten) gerne an den Hund verfüttert werden. Besonders der Eidotter ist bei unseren Fellnasen sehr beliebt. Auch hier empfiehlt sich, die gefütterte Menge im Auge zu behalten.

KULINARISCHE INSPIRATION: FRÜHSTÜCK MIT HUND


Eier sind für uns Menschen Bestandteil eines ausgiebigen Frühstücks. Egal ob weich oder hart gekocht, als köstliches Spiegelei oder als deftige Eierspeis - das Frühstücksei ist unumstrittener Klassiker und ist gesund. Gestalten Sie den Speiseplan Ihres Lieblings ruhig auch ein wenig abwechslungsreich - zum Beispiel mit einem köstlichen Kräuter Rührei. Das schmeckt nicht nur Herrchen und Frauchen, sondern auch der Fellnase.

Rezeptidee aus dem Buch "Mahlzeit - clevere Rezeptideen für Mensch und Hund"

KRÄUTER RÜHREI
Zubereitungszeit: 15 Min.

Mahlzeit Rezept Kräuterrührei


Zutaten:
4 Eier
1 TL Kräuter (Portulak, Kresse, Thymian)
1 EL Butter
1 Pr. Salz
1 Pr. Pfeffer

Zubereitung:
Kräuter waschen, fein schneiden oder hacken und mit den Eiern verrühren. Etwas Butter in einer Pfanne zergehen lassen, Masse darin bei schwacher Hitze stocken lassen und währenddessen mit einer Gabel umrühren.
Die Menschenportion mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sie haben Fragen zu diesem Thema? Dann freuen wir uns auf Ihre Nachicht unter shop@mrandmrsdog.at

2017-07-18

Warum fressen Hunde Gras?

WARUM FRESSEN HUNDE EIGENTLICH GRAS?

In der Tierernährungsberatungspraxis werde ich oft mit einem sehr pflanzlichen Thema konfrontiert - dem Gras fressen.

Gerade im Frühling und Sommer, wenn Gräser im vollen Saft stehen, sieht man überall Hunde, die sich nach Herzenslust an dem grünen Halmen laben.

Aber warum ist das so? Was steckt hinter der sogenannten Grasen?

Wir haben einige Anworten nachfolgend zusammengefasst:

Bei so manchem Hundehalter klingeln die Alarmglocken, wenn sich sein vierbeiniger Liebling dem munteren Outdoor-Geschmatze hingibt. Verständlich, denn bislang galt Gras fressen als klares Zeichen dafür, dass mit dem Hund etwas nicht stimmt oder sogar eine Krankheit dahintersteckt. Und ja, auch das gibt es. Aber zunächst wollen wir uns oft naheliegenderen Gründen widmen.

Denn viele wissen nicht, dass Grasen bei Hunden durchaus üblich ist. Es zählt zu den natürlichen Verhaltensmustern unserer Fellnasen. Auch beim Urahn unseres Haushundes - dem Wolf - waren Gräser Teil des Speiseplans.

Insbesondere, wenn das leuchtende Grün in vollem Saft ist. Denn dann schmeckt es unseren Lieblingen gleich nochmals so gut und obendrein ist dieses auch noch besonders aromatisch.
Unwiderstehlich ist der süße Geschmack und das regt den Hund ähnlich einem Widerkäuer nach Herzenslust zum Schmatzen an. Sind Hunde gestresst oder aufgewühlt und ihr Blutzuckerspiegel fällt dadurch ab, können die im Gras enthaltenen zuckerähnlichen Stoffe diesen schnell aufbauen und so die Konzentration des Hundes - zum Beispiel im Training - wieder steigen lassen. Obendrein entspannt das Kauen an den Halmen, was wiederum Endorphine freisetzt. Das erklärt mitunter auch den verklärten Hundeblick beim Schmatzen.

Es gibt aber auch Hunde, die Gras fressen, weil sie es einfach einmal ausprobieren wollen (z.B. bei Welpen als Spiel) oder weil ihnen schlichtweg langweilig ist.

Warum Fressen Hunde eigentlich Gras?

Andererseits dient die Aufnahme der Pflanzen aber auch zur Reinigung des Verdauungstrakts. Zum Beispiel, wenn etwas Unverdauliches oder Schädliches abgeschluckt wurde, hilft das scharfkantige Gras dabei, dieses durch quasi provoziertes Erbrechen wieder aus dem Hundekörper hinauszubefördern.

Gras wird vom Hund aber auch gefressen, wenn dieser Verdauungsstörungen hat. Es enthält wertvolle Ballaststoffe, die die Verdauung anregen. Der Hund kann sich so bei Blähungen oder Übelkeit etwas Erleichterung verschaffen.

Die häufige Annahme, dass Hunde fressen Gras, um einen eventuellen Nährstoffmangel auszugleichen, konnte bis heute durch keine Studie belegt werden.

Nichtsdestotrotz sei gesagt: Frisst der Vierbeiner unentwegt Gras über einen längeren Zeitraum und steht dies in Zusammenhang mit laufenden Verdauungsproblemen, sollte man dem unbedingt nachgehen und einen Tierarzt konsultieren. Es empfiehlt sich auch, die Ernährung seines Lieblings genauer unter die Lupe nehmen, da es sei kann, dass diese unzureichend in der Zusammensetzung und/oder der Qualität ist.

Wenn Ihr Hund also zur Spezies "Grasgourmet" gehört, lassen sie ihn das Weiden ruhig genießen!
Achten Sie jedoch darauf, dass der Hund nur unbehandeltes Gras frisst, das frei von Pestiziden, Herbiziden und chemischen Stoffen ist. Gräser, die auf Strassenrändern, Feldhainen und Co wachsen, sollte der Hund besser nicht fressen. Sie enthalten zumeist Schadstoffe oder Düngemittel, die für den Hund gefährlich werden können.
Lassen Sie ihn lieber durchs Gras einer naturbelassenen Wiese streifen und sich dort seinen grünen, saftigen Snack holen!


2017-03-12

Kurkuma

KURKUMA - SCHMACKHAFTES GOLD AUS INDIEN


Kurkuma, die Wurzel aus Südostasien, ist derzeit in aller Munde. Während der Trend zu Heilkräutern und -pflanzen gerade eine Renaissance erlebt und Superfoods aus aller Welt die Regale überschwemmen, hat der indische Safranersatz auch bei einigen Wissenschaftlern Interesse geweckt.

Über 8000 Studien und Arbeiten ranken sich nun schon um die gelbe Wurzel und bestätigen ihre erstaunliche Wirkung. Kurkuma enthält Curcumin, ein wirksamer Bestandteil, der stark antioxidativ, entzündungshemmend, entgiftend und immunstärkend wirkt. Die enthaltenen ätherische Öle wirken zudem antimikrobiell und wird als Krebsprophylaxe eingesetzt.

NEUES EINFACH WIEDERENTDECKT

Die Curcuma Longa, oder auch Gelbwurz genannt, findet ihren Ursprung eigentlich schon seit Jahrtausenden in der ayurvedischen Heilkunst. Sie wird dort wegen der verdauungsfördernden Wirkung eingesetzt. Sie regt den Gallenfluss an und bringt Erleichterung in der Verdauung von schweren, fetten Gerichten. Aber auch bei verschiedensten Entzündungsschemata, bei Atemwegserkrankungen und zur Wundheilung findet der gelbe Powerstoff seine Anwendung.

Einsatzgebiete bei unseren Vierbeinern im Überblick:

+ Wichtiger Antioxidans - Schutz vor freien Radikalen
+ Verdauungssystem
+ Für Augen und Haut
+ Stärkung des Herz-Kreislaufsystems
+ Immunsystem stärkend
+ Normalisierung des Cholesterinspiegel und Blutzuckers
+ Bei oxidativem Stress und Nervosität
+ Bewegungsapparat und Gelenke
+ Unterstützung der Leberfunktionen und Leberentgiftung

Kurkuma ist von seinen Eigenschaften her bitter und scharf, leicht und trocken sowie erwärmend. Die Wurzel wirkt ausgleichend auf alle drei Dosha und stärkt das sogenannte Agni (das Verdauungsfeuer).

Besonders berühmt ist die goldene Paste. Sie ist ein jahrhundertealtes Rezept aus der Ayurvedatherapie.
Damit Kurkuma vom Körper auch richtig aufgenommen werden kann, wird das gelbe Pulver mit Öl, Wasser und schwarzem Pfeffer zu einer dicken Paste vermengt.
Die Paste kann kurweise eingesetzt werden, als Unterstützung bei Erkrankungen oder als Prophylaxe für das Wohlbefinden bei Mensch und Tier.
Der Vorteil: man kann sie schnell und einfach selbst herstellen und auch die Qualität der verwendeten Rohstoffe selbst bestimmen. Wir empfehlen Produkte in Bio-Qualität für die Herstellung der Paste.

Kurkuma Pulver

DIE GOLDENE PASTE

Rezept:
125 ml Bio-Kurkuma gemahlen
200-500 ml Tassen Wasser (250 bis 500 ml)
2 – 3 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/4 Tasse Bio-Kokosöl

Zubereitung:
Das Kokosöl bei niedriger Temperatur in einem Topf langsam schmelzen lassen. Kurkuma hinzugeben und kurz im Öl anrösten lassen. So entfalten sich die Wirkstoffe des Gewürzes am besten. Den schwarzen Pfeffer und nach und nach Wasser hinzufügen und für ca. 7-10 min sehr gut verrühren, bis eine cremige, dicke Paste entsteht (Achtung nicht kochen!). In ein sauberes Aufbewahrungsglas einfüllen und auskühlen lassen. Danach mit einem Deckel verschließen und im Kühlschrank lagern.Die Paste hält ca. 10-12 Tage.

WIE FÜTTERE ICH DIE GOLDENE PASTE?

Als Kur wird folgende Menge pro Tag einschleichend empfohlen:
Kleine Hunde ¼ TL
Mittelgroße Hunde ½ TL
Große Hunde 1 TL

Auch wenn Kurkuma als Nahrungsergänzung und nicht als Arzneimittel im Handel verfügbar sind, sollten man seine medizinische Wirkung nicht unterschätzen.

Bitte beachten Sie, dass Kurkuma kein Ersatz für einen Tierarztbesuch darstellt. Bei chronisch-kranken Tieren sollten Sie die Gabe vorher mit einem fachkundigen Tierarzt absprechen. ACHTUNG! Trächtige und laktierende Hündinnen sollten kein Kurkuma bekommen.

2017-01-20

Krillöl

ALLES KRILL, ODER WAS?

... und warum Krill zu den Super-Antioxidantien zählt

Nahrungsergänzungen für Hunde sind gefragter denn je. Von Superfoods bis hin zu speziellen Ölmischungen - es gibt mittlerweile unüberschaubar Vieles am Markt, das unbedingt seinen Weg in unseren Hundenapf finden sollte.
Einer besonderen Quelle aus dem arktischen Meer wird jedoch seit Kurzem wieder große Aufmerksamkeit geschenkt: Krill.

Wir haben uns diese Wunderwaffe der Natur mal genauer angesehen.

NATURPOWER AUS DER ANTARKTIS

Krill, das ist geballte Lebenskraft aus den reinen Gewässern der Antarktis, wo die kleine Krebsart mit dem lateinischen Namen Euphausia superba in großen Schwärmen lebt.
Der Begriff Krill stammt aus dem Norwegischen und bedeutet so viel wie „Walfutter“– was die Kleinkrebse tatsächlich vorrangig sind. Krillschwärme bilden im Meer eine gigantische Biomasse, die weit über hundert Millionen Tonnen wiegt. Das so unvergleichliche Öl des Krills steht ebenso für Kraft wie für Reinheit, denn die kleinen Krebse ernähren sich von Phytoplankton, also rein pflanzlich. Phytoplankton ist ein Powerpaket an wertvollen Nährstoffen – denn es enthält Mineralstoffe, Spurenelemente, Kohlenhydrate, ungesättigte Fettsäuren, Vitamine, Ballaststoffe, die der Krill mit der Nahrung in sich aufnimmt.
Ein weiteres Plus: Da der Krill ganz am Anfang der Nahrungskette steht, ist er weder mit Schadstoffen noch mit Schwermetallen belastet.

OXIDATIVER STRESS & SEINE AUSWIRKUNGEN

Oxidativer Stress ist der Zustand, bei dem die im Hundekörper anfallenden Freien Radikale nicht mehr ausreichend durch Antioxidantien abgefangen werden können. Die Folge können unter anderem Entzündungsprozesse, aber auch Auslöser für unterschiedlichste Erkrankungen sein.

Neue Studien zeigen sogar, dass vor allem Entzündungen die Hauptursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis, Krebs, Allergien, Diabetes, Rheuma, erhöhte Blutfette und Nervenerkrankungen sind, den Alterungsprozess deutlich beschleunigen und das allgemeine Wohlbefinden des Tieres entscheidend beeinträchtigen können.

Antioxidans

 
OMEGA 3 UND ASTAXANTHIN - MIT DER KRAFT DER NATUR

Das flüssige Gold, wie Krill gerne genannt wird, ist eine sehr hochwertige Alternative zu herkömmlichen Fischöl, liefert dem Hundekörper nicht nur lebenswichtige Omega-3 Fettsäuren in besonders leicht verwertbarer Form, sondern auch Phospholipide, die im Krillöl an die Omega-3-Fettsäuren gebunden sind. So gelangen sie ungehindert und direkt in die Zellmembrane und können vom menschlichen Organismus optimal aufgenommen und verwertet werden. Ganz besonders herausragend gilt allerdings das Super-Antioxidans genannt Astaxanthin, das aktiv oxidativem Stress entgegenwirkt und den Hundeorganismus effektiv vor Degeneration und Alterung schützen kann.

Die in Krill enthaltenen essenziellen und besser verwertbaren Omega 3 Fettsäuren schließen Versorgungslücken beim Hund. Zudem ist das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren ein besonders günstiges.
Es unterstützt die Herzgesundheit und reduziert Entzündungen sowie damit verbundene Schmerzen - auch bei arthrotischen Erkrankungen, Arthritis und bei Steifigkeit der Gelenke.

Durch den hohen Gehalt an Astaxanthin aus der Alge, von denen sich der Krill ernährt, gilt das aus Krill gewonnene Öl auch als rotes Naturwunder, da der sekundäre Pflanzenstoff Astaxanthin Krill und anderen Schalentieren nicht nur ihre leuchtende rote Farbe verleiht, sondern vor allem ein stark wirkendes Antioxidans mit hoher Bioverfügbarkeit und ein äußerst kraftvoller Radikalfänger ist.
Astaxanthin besitzt zudem die seltene Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke überwinden zu können. Es ist deshalb in der Lage, das zentrale Nervensystem, Immunsystem, Augen und Gehirn positiv zu beeinflussen.
Obendrein ermöglicht die einzigartige Struktur von Astaxanthin eine lange Aktivität im Körper.

ÜBRIGENS...

Bei der Herstellung von Krill Öl wird pro Jahr nur ein geringer Teil des gesamten Krill-Bestandes gefangen und ist auf 0,03% der Gesamtmasse jährlich beschränkt. Durch die schnelle Vermehrung der Krill, läuft man so nicht Gefahr diese Tierart zu überfischen. Regelmässige Kontrollen durch den WWF und andere Institutionen werden durchgeführt.










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