2019-08-05

Allergien beim Hund!

Genau wie wir Menschen, können auch unsere Hunde unter Allergien leiden. Welche Allergien bei Hunden besonders verbreitet sind, wie man sie erkennt und was man dagegen tun kann, erfahren Sie in diesem Beitrag!

Was ist überhaupt eine Allergie?

Unter einer Allergie wird eine schon bei der Geburt angelegte Neigung des Organismus verstanden, im Kontakt mit grundsätzlich ungefährlichen Substanzen pathologisch (krankhaft) zu reagieren. Das bedeutet, dass der Körper bei Substanzen, die eigentlich für ihn verträglich sind, eine Abwehrreaktion des Immunsystem auslöst und diese bestimmte Substanz somit für das betroffene Tier zu einem Allergen wird, das eine allergische Reaktion hervor ruft.

Auch wenn die Neigung zu einer Allergie genetisch vorbestimmt ist, ist in der Regel ein wiederholter Kontakt mit der entsprechenden Substanz erforderlich, damit es zu einer Reaktion kommt.

Wie entstehen Allergien?

Man geht davon aus, dass eine Allergie eine sehr komplexe Erkrankung ist. Mehrere Komponenten spielen bei der Entstehung eine Rolle. Dazu gehören zu einem großen Teil die Gene, aber auch Umweltfaktoren und die Haltung des Hundes spielen eine Rolle.

Was gibt es für Allergien?

Die bei Hunden am häufigsten vorkommenden Allergien sind

  • Die Flohallergie:

Sie wird durch Eiweißverbindungen im Speichel der Flöhe verursacht und kann theoretisch bei jedem Vierbeiner, der unter Flohbefall leidet, auftreten.

Sie äußerst sich durch starken Juckreiz, häufig auf die hintere Körperhälfte beschränkt und Hautrötungen, den sogenannten Hotspots.

Als Gegenmaßnahme muss die Flohbekämpfung bei Hund und Umgebung im Vordergrund stehen.

https://www.mrandmrsdog.at/index.php/hundezubehor/zecken-parasiten.html

  • Die Atopische Dermatitis (Umweltallergie):

Sie wird durch den Hautkontakt mit ganz unterschiedlichen Stoffen aus der Umwelt ausgelöst.

Zu den häufigsten Allergenen zählen hierbei die Hausstaubmilben sowie Gräser- und Blütenpollen.

Sie zeigt sich durch starken Juckreiz und Hautrötungen am ganzen Körper. Die Symptome treten oft erst im zweiten oder dritten Lebensjahr auf.

Tritt sie saisonal auf, kann dies für eine Reaktion auf Pollen sprechen. Festgestellt kann sie durch ein einen Bluttest werden.

Als Gegenmaßnahme können die Allergen regelmäßig mit einem Spezialshampoo von der Haut gewaschen werden. Zusätzlich gibt es verschiedene antiallergische Medikamente gegen den Juckreiz und die Hautentzündungen. Der Einsatz von Medikamenten muss jedoch immer mit dem Tierarzt/der Tierärztin abgesprochen werden.

Weiters ist es wichtig, die sekundären Infektionen zu behandeln.

Außerdem ist die Unterstützung der Hautbarriere sinnvoll!

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Davon abgesehen kann eine Desensibilisierung durchgeführt werden. Hierbei werden hochverdünnte Allergene verabreicht und die Dosierung von Mal zu Mal gesteigert. Durch diese Vorgehensweise gewöhnt sich der Körper an das Allergen und die Reaktionen darauf schwächen ab.

  • Die Futtermittelallergie:

Hierbei verträgt der Hund einen bestimmten Inhaltsstoff seines Futters nicht. Es können sowohl tierische als auch pflanzliche Eiweißquellen nicht vertragen werden. Häufige Allergene sind z.B. Rindfleisch, Milchprodukte aber auch Getreide

Sie äußert sich durch starken Juckreiz, Hautausschläge, vermehrte Ohrenentzündungen und/oder Verdauungsbeschwerden.

Damit Allergieauslöser identifiziert werden können, ist eine Ausschlussdiät sinnvoll. Auch ein Bluttest kann Klarheit bringen.

Als Gegenmaßnahme müssen die auslösenden Proteine lebenslang gemieden werden.

Futtermittelunverträglichkeiten können in jedem Alter auftreten!

Mit der Futtermittelunverträglichkeit und der Ausschlussdiät im Speziellen, beschäftigen wir uns in unserem nächsten Blog Beitrag im September!





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