2015-10-07

Born to be Wild

HUNDE LIEBEN WILD

Dass der Hund trotz seiner Artenvielfalt vom seinem Urahn vom Wolf abstammt, ist eigentlich nichts Neues mehr. Vor allem wenn es um das Thema Ernährung geht, finden sich hier einige Parallelen. Vor allem was den tierischen Speisezettel des Wolfes angeht, würde man hier wohl eher kaum Fleisch aus der Massentierhaltung vorfinden, sondern vordergründig Nahrung, die sich in seinem Lebensraum befindet: das Wild.

Wild ist in seiner Art ähnlich dem Lamm und entspricht einer Beutegröße, die Wölfe gut erlegen können.
Als Wild gelten alle frei in der Natur lebenden Tierarten*, die bei der Jagd erbeutet werden und für den Verzehr geeignet sind.
Zu den Wildarten, die für unsere Fellnasen in Frage kommt, zählen:


• Damhirsch
• Rehwild
• Rotwild

*Von einer Fütterung von Wildschwein ist abzuraten, da es nach wie vor Wildschweinpopulationen mit Aujeszky-Virus-Befall gibt.

Wild



Wildfleisch ist nicht nur äußerst bekömmlich und mager, sondern stellt eine kaum mit anderen Fleischsorten zu vergleichende Proteinquelle dar. Dieses Eiweiß ist von überdurchschnittlicher biologischer Wertigkeit, sprich, es hat einen hohen Verwertungsgrad für den Aufbau unseres körpereigenen Eiweißes. Wildfleisch weist außerdem einen hohen Anteil ungesättigter Omega-3-Fettsäuren auf, die trockener Haut und stumpfem Fell sowie Haarausfall vorbeugen. Das vorzügliche Fleisch ist zudem weniger mit Medikamentenrückständen belastet.

HUNDE SIND WILD AUF WILD
Premium-Marken haben diese artgerechte Fleischquelle für sich entdeckt und bieten spezielle Kompositionen an erlesenen Wildmenüs an. Natürlich schonend und frisch zubereitet sind die feinen Menüs ein wahres Geschmackserlebnis für Ihren vierbeinigen Liebling.

2015-10-01

Kürbiszeit

WISSENSWERTES ZUM THEMA KÜRBIS

Sie sind allgegenwärtig und leuchten einem überall entgegen: die Rede ist vom Saisongemüse Kürbis.

Im Herbst werden die unterschiedlichsten Arten angeboten, aber nicht alle sind auch essbar. Einige Sorten dienen allein der Dekoration. Kürbisse, die für den menschlichen Verzehr geeignet sind, können aber auch sehr gut dem Hund verfüttert werden.

Egal ob roh, gekocht, gebraten, in Stücke geschnitten oder püriert, Hunde lieben Kürbisse. Das Gemüse verfügt über einen ganz besonderen Geschmack, der den meisten Hunden sehr mundet.

Die reifen Früchte enthalten zudem zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe und machen mit nur wenigen Kalorien so richtig schön satt. Die im Kürbis enthaltene Kieselsäure neuralisiert Säureüberschüsse im Körper und lindert sanft Verstopfung.

Auch Kürbiskerne sind eine Wohltat für unsere Fellnasen. In gemahlener Form stärken sie die Widerstandskraft gegen Blasenschwäche und dienen als wirkungsvolle Wurmprophylaxe.

Kauft man den Kürbis frisch im Herbst, hält sich dieser auch über die Wintermonate noch sehr lange. So kann man seinem vierbeinigen Liebling in der rauhen Jahreszei stets frisches Gemüse servieren.

Kürbiszeit

REZEPTTIPP:

"Pumpkin Cookies"

Zutaten:
200 g Kürbis, geschält
150 g Dinkelmehl
75 g Quinoaflocken
2 EL gemahlene Kürbiskerne
1 EL Sonnenblumenöl
40 ml Wasser

Zubereitung:
Den Kürbis schälen und weich kochen, danach mit einer Gabel zerdrücken. Das Dinkelmehl, die Quinoaflocken und das Sonnenblumenöl in eine Rührschüssel geben und gut vermengen. Wasser zufügen und weiter rühren, bis sich ein fester Teig bildet. Diesen mit einem Nudelholz ausrollen und mit unterschiedlichen Keksformen ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180 Grad ca. 30 bis 35 Min. backen. Danach gut auskühlen lassen.

Wir wünschen gutes Gelingen und einen schönen Herbst!




2015-09-14

Fellwechsel im Herbst

So unterstützen Sie Ihren vierbeinigen Liebling von Innen und Außen

Wenn die Temperaturen im Herbst langsam aber doch nach unten wandern und die Tage wieder kürzer werden, häufen sich in den eigenen vier Wänden herumfliegende Haare und Fellknäuel. Der Fellwechsel ist da!

Der Fellwechsel beim Hund ist ein natürlicher und vor allem notwendiger Vorgang. Der Hund passt sein Haarkleid den saisonalen Gegebenheiten an. Wenn es draußen stürmt und schneit, braucht der Hund seinen felligen Schutz - das sogenannte Winterfell. Die Deckhaare werden dabei deutlich länger und die Unterwolle dichter. Das Winterfell bietet so die notwendige Isolation vor Kälte, Nässe und Frost.

Für Frauchen und Herrchen kann der Fellwechsel, der bis zu 8 Wochen dauern kann, jedoch mitunter eine ganz schön haarige Angelegenheit werden. Ab sofort sind nicht nur tägliches Bürsten und Kämmen an der Tagesordnung, sondern auch sanfte Unterstützung von Innen. Gerade für unsere Vierbeiner kann diese Phase des Jahres recht mühsam sein und insbesondere langhaarige Tiere benötigen jetzt ein Plus an Pflege und Unterstützung.

SCHÖNES FELL À LA CARTE

Während des Fellwechsels steigt der Bedarf an Eiweiß und ungesättigten Fettsäuren deutlich an. Eiweiß ist für die Produktion von Keratin wichtig, einem Hauptbestandteil des Haars. Bei einem Mangel an Keratin wird das Haar schnell spröde und brüchig.
Greifen Sie daher besonders während des Fellwechsels zu frischen, hochwertigen Fleischsorten wie Fisch, Huhn oder Lamm. Auch Milchprodukte wie zum Beispiel Ziegenmilchjoghurt oder Hüttenkäse als leckeres Frühstück liefern wertvolles Eiweiß für Ihren Liebling, ebenso auch ein gekochtes Ei oder, wenn roh verfüttert, ein Eidotter. Diese Leckereien sind eine willkommene Abwechslung im Futternapf.
Die Zugabe von ungesättigten Fettsäuren zum Futter kann den Haut- und Haarstoffwechsel fördern. Hunde benötigen vor allem Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzung, daher empfiehlt es sich, dem Futter im regelmäßigen Wechsel Leinöl, Rapsöl, Walnussöl oder Hanföl hinzuzugeben. Ein paar Tropfen hochwertiges Öl regen das Haarwachstum an und können bei schuppiger Haut oder trockenem, struppigen Fell schnell Abhilfe schaffen.

Fellwechsel wenn der Hund Haare lässt

BEAUTY-KUR MIT WIRKUNG

Auch Spurenelemente und Vitamine unterstützen den Hautstoffwechsel ganz natürlich.
Die Vitamine A und -B-Komplexe, Biotin sowie die Spurenelemente Zink, Kupfer und Eisen können sowohl für einen problemloseren Haarwechsel als auch für ein gesundes und glänzendes Fell sorgen. Spezielle Kuren mit orthomolekularen Nahrungsergänzungsmittel können während des Fellwechsels über einen Zeitraum von bis zu 6 Wochen Ihren Liebling mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen und sanft unterstützen.
Achten Sie bei Nahrungsergänzungsmitteln auf Qualität! Die Inhaltsstoffe sollten bioverfügbar - orthomolekular - sein, nur so ist auch gewährleistet, dass der Körper alle darin enthaltenen Stoffe auch zur Gänze verarbeiten kann.

NATUR PUR MIT DER KRAFT DER KRÄUTER

Kräuter können beim Fellwechsel auf natürliche Weise oft Wunder bewirken. Die grünen Helferleins sind kleine Nährstoffbomben und werden ebenfalls als Kur angewendet. Bei einer Kräuterkur sollten Sie im Vorfeld testen, ob der Hund die Kräuter auch verträgt.
Die folgenden Kräuter sind für eine Kur während des Fellwechsels besonders gut geeignet:
Ackerschachtelhalm, Brennnesselblätter, Ringelblumenblüten, Kamillenblüten, Hagebutte, Klettenwurzel oder Bittekleeblätter.
Hochwertige Kräutermischungen in Apothekerqualität, die speziell auf Haut und Fell abgestimmt sind, gibt es zum Beispiel von Hardy's.

NATÜRLICHE PFLEGE

Während des Fellwechsels lohnt sich ein Besuch im Hundesalon. Hier erhalten Sie genaue Infos zur Beschaffenheit des Haarkleides Ihrer Fellnase und wie dieses richtig zu pflegen ist. Durch gezieltes Ausbürsten von Verknotungen und Verfilzungen werden bereits abgestorbene und lose Haare erfolgreich beseitigt. Die Haut wird massiert und so besser durchblutet. Die Talgdrüsen werden dabei angeregt, um schützendes Fett zu produzieren.
Für die Pflege in den eigenen vier Wänden sollten Sie darauf achten, dass die Pflege so natürlich wie möglich ist und auf das Fell Ihres Hundes abgestimmt wird. Hochwertige Pflegeshampoos auf Kräuterbasis für Langhaar, für helles oder weißes Fell, für sensible Haut oder die dazu passende Spülung erhalten den Selbstreinigungseffekt des Fells, schützen den Säureschutzmantel der Haut. So sind ein gesundes Hautklima bei Hund und Anwender garantiert.

Haben Sie Fragen zum Fellwechsel Ihres vierbeinigen Lieblings, dann kontaktieren Sie mich jederzeit gerne unter ios@mrandmrsdog.at!

2015-08-25

Kräuterlinge von Mr. & Mrs. Dog

Für unsere Kolumne im Magazin Family & More haben wir uns eingehend mit Leckerlis beschäftigt und auch gleich ein eigenes Keks-Rezept entwickelt, das wir Euch auf keinen Fall vorenthalten wollen.

REZEPT "Kräuterlinge"

Zutaten:
2 1/2 Tassen Buchweizenmehl
1 Tasse gehackte Kräuter (Basilikum, Petersilie, Thymian)
3/4 Tasse Wasser
6 EL natives Olivenöl

Zutaten vermengen, kleine runde Kügelchen formen und bei ca. 160°C goldbraun backen.

Der Vorteil dieses Rezeptes ist, dass man die Kräuter individuell auf den Hund abstimmen kann. Die oben genannte Variante ist zum Beispiel verdauungsfördernd. Die Kräuter können je nach Bedarf und Saison abgewechselt werden.

Wir wünschen Bon(e) appetit!

Kräuter

2015-07-16

Ach Du dicker Hund!
GESUNDHEITSRISIKO ÜBERGEWICHT

Spiegel.de hat es diese Woche zum Thema gemacht: Jeder vierte Hund auf der weltweit größten Hundeshow in Birmingham hat Übergewicht.
Dass Übergewicht - wie beim Menschen auch - nicht so einfach auf die leichte Schulter zu nehmen ist, zeigt die steigende Anzahl von Gesundheitsproblemen bei Hunden wie zum Beispiel Diabetes, Überbeanspruchung des Bewegungsapparates, Schäden an Organen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Krankheiten, die die Lebensqualität, aber auch die Lebenserwartung drastisch einschränken können.
Übergewicht wirkt sich negativ auf die Mobilität aus, jede Bewegung wird anstrengender und erfordert mehr Energie. Die Lust am Spielen und Herumtollen geht verloren, das Tier schläft mehr und ist im wahrsten Sinne des Wortes nur mehr schwer zu etwas zu bewegen.
Übergewicht bei Tieren (abgesehen von Kastration, genetischen Prädispositionen und Alter) entsteht wie bei allen Lebewesen nach dem einfachen Prinzip, dass das Tier mehr Energie aufnimmt, als es tatsächlich (ver)braucht. Doch wie kommt es eigentlich zum Übergewicht bei Hunden?

LIEBE GEHT DURCH DEN MAGEN
Wer kennt das nicht, wenn Vierbeiner einem mit großen Augen hypnotisieren und uns damit mitteilen wollen, dass es eigentlich höchste Zeit für ein Leckerchen oder den nächsten Gang im Futternapf wäre. Hier nein zu sagen und standhaft zu bleiben, fällt klarerweise jedem schwer.
Die Fütterung spielt schon seit jeher eine besonders wichtige Rolle in der Beziehung zwischen Mensch und Tier, denn Liebe geht schließlich durch den Magen. Auch bei Tieren!
Wenn der Hund zu dick ist, liegt es leider auch allzu oft an Herrchen und Frauchen. Es ist die falsch verstandene Tierliebe, die Hundebesitzer dazu verleitet, Ihre Vierbeiner mit einem Zuviel an Energie zu versorgen. Aber auch ein Bewegungsmangel begünstigt Adipositas.
Adipositas bedeutet eine übermäßige Vermehrung und Bindung von Fettgewebe. Als Adipositas wird ein massives Übergewicht von mehr als 20% des Idealgewichtes bezeichnet.

DER KAMPF MIT DEM GEWISSEN
Hundebesitzer tun alles für Ihren Liebling. Dazu gehört natürlich auch bestes Futter.
Was viele Tierfreunde nicht wissen ist, dass hochwertiges Futter oft energiedichter ist als so manches Futter, das man im Supermarkt findet. Dementsprechend variieren die Fütterungsempfehlungen am Etikett. Doch Vorsicht, eine kleine Futtermenge heißt nicht, dass das Tier unterversorgt wird oder gar verhungern muss. Ganz im Gegenteil!
Vor allem bei Trockenfutter sind Hundebesitzer immer wieder dazu verleitet, den Hund mehr zu geben als vorgesehen ist.
Bitte beachten Sie auch, dass die Vorgaben der Industrie nur allgemeine Richtwerte sind und nicht die aktuelle Lebensumstände des Tieres (Bewegung, Alter, …) berücksichtigen.
Das entscheidende Kriterium für die Wahl der richtigen Futtermenge ist immer die Erhaltung des Idealgewichts.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Hund richtig versorgt ist, kann eine professionelle Rationsüberprüfung Abhilfe schaffen.



Ach Du dicker Hund

WIE ERKENNT MAN ÜBERGEWICHT BEIM HUND?
Der grundsätzliche Indikator für Übergewicht sind die Vorgaben des Idealgewichts des Rassestandards. Hier müssen abgesehen vom realen Körpergewicht auch der Körperbau und Haarkleid mit berücksichtig werden.
Gewichtskontrollen sollten regelmäßig durchgeführt werden, denn nur so erkennt man objektiv, wie sich das Gewicht des Hundes verändert.
Es gibt aber auch optische Indikatoren, die auf ein Übergewicht hinweisen und die jeder schnell erkennen kann. Betrachtet man den Körper des Hundes seitlich, sollte eine ansteigende Bauchlinie von Rippenbogen zur Leiste sichtbar sein. Bei übergewichtigen Tieren verläuft die Bauchlinie gerade bis zum Knie, bei stark adipösen Tieren unter Umständen sogar inklusive Fettwamme in abfallender Richtung.
Betrachtet man das Tier von oben, sollte die Taille deutlich sichtbar sein. Bei einem übergewichtigen Hund ist diese nicht mehr zu erkennen.
Fährt man mit der flachen Hand über den Brustkorb, sollte man die Rippen noch spüren können. Bei übergewichtigen Tieren ist der Fettanteil schon so hoch, dass man kaum noch Rippen wahrnehmen kann.

WAS IST ZU TUN?
Übergewicht ist ungesund. Eine Gewichtsabnahme ist daher dringend zu empfehlen. Diese sollte aber stets langsam und kontrolliert erfolgen. Eine zu schnelle Gewichtsabnahme kann den Körper belasten, wenn nicht sogar schaden.
Der Körper muss Schritt für Schritt an das geringere Gewicht gewöhnt werden. Das gelingt jedoch nicht innerhalb von 2 Wochen. Bei einer gesunden Gewichtsreduktion sollte man von einem mehrmonatigen Programm ausgehen - idealerweise unter professioneller Anleitung.
Neben einer Reduktionsdiät ist oft auch eine Futtermittelumstellung (fettarme Fleischsorte, hoher Rohfaseranteil,…) hilfreich. Leckerlis und Kauartikel sollte man bei einer Diät immer genauer unter die Lupe nehmen und zu kalorienärmere Alternativen greifen (Lunge, Geweihe, Kauwurzeln…). In Verbindung mit einem gelenkschonenden Bewegungsprogramm (Schwimmen, langsame Spaziergänge,…) wird sich der Erfolg bald einstellen.

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