2019-12-27

Was ist CBD?

CBD, auch Cannabidiol genannt, ist ein Wirkstoff der Cannabis-Pflanze, der im Unterschied zum psychoaktiven THC in Österreich völlig legal ist. Zur Gewinnung werden Sorten gezüchtet, deren CBD-Gehalt hoch ist, während der THC-Wert sehr gering bleibt. CBD-Öl ist also ein rauschfreies Heilmittel mit vielen positiven Wirkungen, das aus den Blättern und Blüten der Hanfpflanze gewonnen wird.

Wie alle Heilpflanzen punktet auch Cannabis mit über 500 bekannten Wirkstoffen: 85 verschiedene Cannabinoide, zahlreiche ätherische Öle (Terpene), Aminosäuren, Proteine, Vitamine und Fettsäuren. Cannabinoide finden sich zwar in vielen Pflanzen wieder, hauptsächlich jedoch in der Hanfpflanze.

Die Sorten aus denen CBD-Öl gewonnen wird, werden auch als Nutz Hanf bezeichnet. Dieser hat noch diverse andere Einsatzmöglichkeiten, von denen wir später noch hören werden.

Davon abgesehen macht die Tatsache, dass die Hanfpflanze sehr rasch wächst, wenig anfällig für Schädlinge ist (wodurch der Einsatz von Pestiziden kaum notwendig ist), sie zu einem ressourcenschonenden, wassersparenden, nachhaltigen und höchst wertvollen Rohstoff. Versiegelte oder verhärtete Böden lassen sich mit Hanfpflanzen durch ihre tiefgehenden Wurzeln wieder beleben, verbessern und säubern.

Wie und vor allem Warum wirkt es?

Das Geheimnis der vielfältigen Wirkung von CBD-Öl liegt im Einfluss auf das Endocannabinoide System des Körpers. Unsere Hunde haben vermutlich dasselbe Endocannabinoide System, daher ist die Wirkung auf unsere Hunde identisch. Das Endocannabinoide System ist ein im ganzen Körper verteilter Teil des Nervensystems, welches durch zwei Zellrezeptoren, die sogenannten CB1- und CB2-Rezeptoren, charakterisiert wird. An diese docken Agonisten an, was man sich wie ein Schloss-und-Schlüssel-Prinzip vorstellen kann.

Bindet sich ein Agonist an einen Zellrezeptor, wird ein Signal an die Körperzelle weitergeleitet. Man unterscheidet Agonisten, die der Körper selbst produziert (Endocannabinoide) von solchen, die der Körper über die Nahrung, Schleimhäute oder Lungen aufnimmt (exogene Cannabinoide). Das Cannabinoid CBD zählt zu den exogenen Cannabinoiden. CBD hat eine hochentwickelte Eignung, sich an diese vorhandenen Cannabinoid-Rezeptoren CB-1 und CB-2 zu binden und dadurch Einfluss auf das Nervensystem zu nehmen.

CBD kann auf diese Weise Grundfunktionen im Körper wie z.B. Stimmung, Appetit, Schlaf und Schmerz beeinflussen.

Bei folgenden Erkrankungen unserer Hunde wurden bereits positive Wirkungen beschrieben - oft sind es die belastenden Symptome, die CBD mildert und somit die Lebensqualität wieder erhöhen kann.

  • ·    Schmerzen jeglicher Art: Die wahrscheinlich vielversprechendste Forschung zur CBD ist die zur Schmerzlinderung. Von Nervenschmerzen bis hin zu Arthritis, funktioniert es gut. Ohne die schädlichen Nebenwirkungen von Schmerzmitteln. CBD bindet sowohl an CB1- als auch an CB2-Rezeptoren im Gehirn und Nervensystem und hilft so, die Art und Weise zu verändern, wie das Gehirn des Hundes Schmerzen wahrnimmt. Darüber hinaus kann CBD helfen, andere Symptome, die mit Schmerzen einhergehen, wie Schlaflosigkeit und Übelkeit zu behandeln. CBD kann auch helfen, akute Schmerzen durch Verletzungen zu lindern.
  • ·     Infektionen
  • Offene Wunden
  • Problemen mit der Verdauung
  • Angst: CBD kann bei allen Angstzuständen, egal ob chronisch oder akut verwendet werden. Es kann schnell wirken, wenn es direkt in den Mund gegeben wird, wenn der Hund unter Stress steht. Es funktioniert in der Regel innerhalb von 5 bis 20 Minuten. Allerdings scheint CBD bei Angstzuständen über einen längeren Zeitraum am vorteilhaftesten zu sein. Wenn der Hund also anfällig für Stress ist, kann eine tägliche Dosis am besten sein.
  • Epilepsie: CBD kann die Häufigkeit und Schwere von Anfällen reduzieren, da es mit dem Endocannabinoidsystem interagiert. Es wird angenommen, dass Anfälle durch abnormale elektrische Ladungen der Neuronen im Nervensystem verursacht werden.
  • Altersschwäche
  • Allergien: Allergien und Hauterkrankungen nehmen bei Hunden zu. Und sie sind schwer zu behandeln. Das Endocannabinoid-System ist auch in der Haut zu finden, was gute Nachrichten für Hunde mit Allergien sind. CBD kann helfen, trockene und juckende Haut zu lindern. Darüber hinaus kann es das Wachstum neuer gesunder Hautzellen fördern.
  • ·    Krebserkrankungen: CBD tötet Krebszellen, indem es ihre Fähigkeit zur Energiegewinnung blockiert. Es stimuliert auch das Immunsystem, Killerzellen zu produzieren, die Krebszellen vernichten sollen.
  • ·     Arthritis: CBD ist ein natürliches entzündungshemmendes Mittel, das nicht das gleiche Risiko für Nebenwirkungen birgt wie Medikamente. Es funktioniert durch Bindung an CB1-Rezeptoren im Gehirn. Diese Rezeptoren stimulieren das Immunsystem, um Entzündungen zu reduzieren. CBD bindet sich auch an CB2-Rezeptoren, die im Nerven- und Immunsystem vorkommen. Wenn dies geschieht, kann der Körper auf natürliche Weise mehr Cannabinoide produzieren, was dazu beiträgt, die Entzündung ebenso wie die damit verbundenen Schmerzen weiter zu reduzieren. CB1-Rezeptoren verändern auch die Art und Weise, wie das Gehirn auf Schmerzen reagiert. Tatsächlich fanden Forscher heraus, dass Hunde, die CBD gegen Arthritis einnahmen, eine Zunahme der Aktivität und eine Abnahme der Schmerzen aufwiesen. Einige der häufigsten Möglichkeiten, CBD als entzündungshemmendes Mittel bei Hunden zu verwenden, sind unter anderem:

· Arthritis

· Hüft- und Ellbogendysplasie

· Verstauchungen

· Dehnungen Bänderriss (CCL)

· Nach einer Operation

Die aufgezählten Leiden sind die am häufigsten vorkommenden, doch Forscher gehen davon aus, dass es durchaus noch weitere Gebiete gibt, in denen der Einsatz von Cannabidiol positive Ergebnisse erzielen könnte. Leider steckt die Wissenschaft hier noch in den Kinderschuhen, doch in absehbarer Zeit werden mit Sicherheit noch viele Studien1 zu dem Thema durchgeführt werden.

Allerdings sollte auch beachtet werden, dass CBD kein Wundermittel ist! Es kann nicht sämtliche Beschwerden von heute auf morgen verschwinden lassen. Es sollte eher als Ergänzung zu einer gesunden Ernährung und einem vitalen Lebensstil dienen. Es verfügt über weitere gesunde Inhaltsstoffe und kann durchaus hilfreich gegen viele Leiden sein - allerdings hat die Wirkung gewisse Grenzen. Umso wichtiger ist es daher, beim Kauf immer auf die Qualität der Produkte zu achten. Nur hochwertige Präparate können die positiven Effekte hervorrufen.

Außerdem ersetzt es nicht den Besuch beim Tierarzt! Wenn Medikamente verabreicht werden müssen, dann ist immer Rücksprache mit dem behandelnden Tierarzt zu halten. Es dürfen auf gar keinen Fall Medikamente einfach abgesetzt werden!

Hat Cannabidiol auch Nebenwirkungen?

Es stimmt nicht ganz, dass CBD keine Nebenwirkungen auslösen kann. "High" kann der Hund auf gar keinen Fall werden, da ja kein psychoaktives THC enthalten ist. Es kann aber dennoch zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Trockener Mund: Untersuchungen haben gezeigt, dass CBD die Speichelproduktion verringern kann.
  • Niedrigerer Blutdruck: Es ist bekannt, dass hohe Dosen von CBD einen vorübergehenden Abfall des Blutdrucks verursachen. Auch wenn die Dosis eher gering ist, kann er ein kurzes Gefühl der Benommenheit erzeugen.
  • Schläfrigkeit: Hundebesitzer haben CBD zur Behandlung von Angstzuständen eingesetzt. Die beruhigende Wirkung von CBD kann auch zu leichter Schläfrigkeit führen, insbesondere bei höheren Dosen.

Bei trächtigen Hündinnen bitte auf CBD verzichten, da sich die enthaltenen Proteine negativ auf die Funktion der Plazenta auswirken können!

Wie sollte ich CBD für meinen Hund dosieren?

Als Richtwert kann man mit 2 Tropfen einer 5%-Lösung pro 5kg Körpergewicht des Hundes rechnen. Die Verabreichung erfolgt 1mal täglich, am besten direkt auf die Mundschleimhaut. Idealerweise beginnt man mit einem Tropfen und arbeitet sich langsam nach oben, immer den Hund im Auge, ob und welche Veränderungen eintreten.

Eine Überdosierung ist nicht möglich, im schlimmsten Fall bekommt der Hund Durchfall.


Wir wird CBD hergestellt?

CBD wird aus der Hanfpflanze gewonnen, entweder durch die Lösungsmittelextraktion oder durch die CO2-Extraktion.

Lösungsmittelextraktion: Lösungsmittel werden verwendet um CBD aus der Hanfpflanze zu lösen. Diese Lösungsmittel können natürlich sein, müssen aber nicht…Außerdem können sie Rückstände im CBD Öl hinterlassen.

CO2-Extraktion: Hier wird Kohlendioxid genutzt um das CBD aus der Pflanze zu extrahieren. Hier bleiben keine Rückstände zurück und die CBD Konzentration ist höher!

Was bedeutet Vollspektrum CBD?

Es gibt verschiedene Cannabinoide. Neben dem CBD gibt es noch CBC, CBN, CBG und CBA. Außerdem können auch noch andere Öle (Terpene) enthalten sein und eine geringe Menge an THC (weniger als 0,3%). Man geht davon aus, dass das durch das volle Spektrum eine bessere Wirkung erzielt werden kann.


Warum ist das CBD-Öl so teuer bzw. kann ich es auch günstiger kaufen?

Hier gilt - hochwertiges CBD ist teuer! Je besser die Zutaten und die Herstellungsvariante desto teurer ist das CBD!


Wann tritt eine Wirkung ein?

Einer der großen Vorteile von CBD ist, wie schnell es funktioniert! Wenn CBD oral eingenommen wird, kann es innerhalb von 30 bis 90 Minuten mit der Arbeit beginnen. Bei einer Verabreichung direkt auf die Maulschleimhaut tritt die Wirkung in 5 bis 20 Minuten ein.


Ist CBD eine Erfindung der Neuzeit?

Nein, das ganz sicher nicht! Man muss schon sehr weit in der Geschichte zurückgehen um die erste Verwendung von Hanf zu finden! Schon im 3. Jahrtausend vor Christus wird sie als Heilpflanze in chinesischen Schriften erwähnt. Die antiken Griechen stellten bereits Kleidung aus Hanf her. In Werken von römischen Gelehrten fand man Vermerke, dass Hanfsamen schmerzlindern wirkten.

Da Hanf sehr widerstandsfähig ist gewann er im Mittelalter für die Seefahrt zunehmend an Bedeutung. Es wurden Seile, Taue und Segel daraus gemacht. Durch die Seefahrt begann auch der Welthandel mit Produkten aus Hanf.

Ab dem 13. Jahrhundert wurde Hanf auch für die Papierherstellung und somit für den Buchdruck verwendet. So wurden z.B. die Gutenberg-Bibel (1455) und die amerikanische Unabhängigkeitserklärung (1776) auf Hanfpapier gedruckt. Auch Rembrandt verwendete für sein erstes Ölgemälde eine Hanfleinwand.

Ab 1900 wurde der Hanf als Nutzpflanze dann von anderen Dingen wie z.B. der Kunstfaser verdrängt. Außerdem begann sich der Ruf des Hanfes durch die missbräuchliche Verwendung des THC -Gehaltes zu verschlechtern und schließlich wurde er - ausgehend von Amerika - ab 1937 komplett verboten.

Während des zweien Weltkrieges erlebte der Hanf in Deutschland als schnellwachsende und ressourcenschonende Nutzpflanze wieder einen Aufschwung. Danach verschwanden die weltweiten Anbauflächen jedoch fast völlig und die Hippiebewegung, die mit den psychoaktiven Substanzen herumexperimentierte, brachte dann den Hanf völlig in Verruf, bis er fast überall verboten wurde.

Seit den 1990ern findet jedoch wieder ein Umdenken statt und in vielen Ländern wurde das Anbauverbot aufgehoben. 2002 gab die Europäische Union rund 50 Nutzhanfsorten zum Anbau frei, die somit legal angebaut werden dürfen.

Mittlerweile wird der Hanf wieder als Rohstoff geschätzt.

Man verwendet ihn heute

  • ·    in der Papier- und Textilindustrie,
  • ·    als Dämmstoff für Häuser,
  • ·    in der Autoindustrie,
  • ·    in der Landwirtschaft als Pionierpflanze die Böden verbessert und sogar Schwermetalle aus dem Boden filtern kann,
  • ·    außerdem ist ihr Anbau ressourcenschonend und nachhaltig: 1-jährige Pflanze, die auf derselben Fläche 5 Mal so viel Fasern für Papier produzieren kann als Holz - so könnten lebensnotwendige Wälder geschont werden.
  • ·     Als Teil einer hochwertigen Ernährung: Hanföl

Mein Fazit:

CBD-Öl hat eine komplexe gesundheitsfördernde Wirkung, die im Bereich der Entspannung und Schmerzlinderung gefahrlos eingesetzt werden kann.

Ich selbst verwende es regelmäßig und bezeichne es als meinen "Lebensretter". Nach einer schweren Verletzung war es das einzige Mittel, mit dem ich meine Nervenschmerzen in den Griff bekommen habe und auch meinen recht stressigen Alltag kann ich gut damit meistern! Meine Hunde bekommen es auch gegen ihre Ängste, div. Entzündungen und Alterserscheinungen.

CBD-Öl kaufen bei Mr. & Mrs. Dog https://www.mrandmrsdog.at/index.php/catalogsearch/result/?q=cbd


1Studien zu CBD-Öl:

Eine sehr übersichtliche Studie zu CBD findet man beim Deutschen Ärzteblatt.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/127598/Das-therapeutische-Potenzial-von-Cannabis-und-Cannabinoiden

Eine Zusammenfassung aktueller Studien zu CBD bietet dieser Artikel. https://www.leafly.de/cbd-aktueller-stand-studien/

Eine detaillierte Auflistung wissenschaftlicher Studien bietet die International Association for Cannabinoid Medicine.
https://www.cannabis-med.org/index.php?vt=cbd&lng=de&tpl=search&s_site=on&s_iacm=on&s_can=on&s_journal=on&s_def=on&s_faq=on&Suchen=Suche

Weitere Studien: https://cbd360.de/ratgeber/studien/


2019-12-11

Vitalpilze: Mykotherapie für Tiere

Die Mykotherapie (Mykos=Pilz) beschreibt die Anwendung von bestimmten, ungiftigen Großpilzen für medizinische, therapeutische oder gesundheitsfördernde Zwecke. Diese Pilze werden auch Vitalpilze, Heilpilze oder Medizinalpilze genannt.

 
Pilze enthalten die wirkungsvollsten Wirkstoffe – das ist bereits seit vielen tausend Jahren bekannt. Somit zählen sie zu den ältesten Naturheilmitteln der Menschheitsgeschichte und das Wissen darüber stammt ursprünglich aus dem ostasiatischen Raum.

 
Die Mykotherapie für Tiere ist zwar noch ein relativ junges Forschungsfeld, jedoch gibt es bereits unzählige Studien, die die Wirkung bestätigen.
Die Pilze werden heute gezüchtet und auf verschiedene Wege verarbeitet.
Die Behandlungsmöglichkeiten sind äußerst vielfältig. Sie reichen von der Vorsorge bis hin zur effizienten Behandlung von akuten wie chronischen Erkrankungen.

 
Pilze sind weder Pflanzen (sie betreiben keine Photosynthese) noch Tiere, daher bilden sie eine eigene Gruppe unter den Lebewesen. Außerdem gehören sie zu den ältesten Lebewesen auf der Erde.
Ihre vielfältigen Wirkungen erstrecken sich über die Regulation des Immunsystems bis hin zur Behandlung von diversen Krankheiten. Weiters wirken sie ausgleichend auf die Haushalte von Mineralstoffen, Spurenelemente, Enzymen, Hormonen und Wasser, Elektrolyten und Immunzellen.
Kurz gesagt, helfen sie dabei das natürliche Gleichgewicht des Körpers wieder herzustellen.

 
Vitalpilze können unterstützend bei Tumorerkrankungen, parasitärem Befall, Leishmaniose, Borreliose, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), Allergien und Entzündungen eingesetzt werden.

 
Die Einsatzmöglichkeiten sind schier grenzenlos!

 
Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an uns! Wir beraten Sie gerne!

2019-10-26

Bach-Blütentherapie - was ist das eigentlich?


Die Bach-Blütentherapie ist eine in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach für den Mensch gefundene, in sich abgeschlossene Behandlungsmethode (Weeks, 1940; Howard/Ramsel, 1991; Bach, 1992; Weeks, 1993). Die Bach-Blüten stammen von wild wachsenden Pflanzen, die nicht als Heilpflanzen im herkömmlichen Sinne bekannt sind. Sie enthalten keinerlei pharmakologische Wirkstoffe, die nach konventionellen Vorstellungen eine Wirkung gegen bestimmte Krankheiten hätten. Sie werden nicht gegen bestimmte Beschwerden selbst verordnet, sondern gegen die negativen Grundstimmungen und Charaktereigenschaften, die zum Ausbruch einer Krankheit geführt haben (York, 1995).

Bach selbst schrieb 1931 über die Wirkung seiner Blütenkonzentrate:

"Die Wirkung dieser Arzneien besteht darin, dass sie unsere Schwingungen anheben und unsere Gefäße für die Aufnahme unseres geistigen Selbst öffnen, dass sie unser Wesen mit bestimmten Tugenden erfüllen, derer wir bedürfen, um den Fehler hinauszuwachsen, der Schaden und Leid verursacht. Wie schöne Musik oder andere großartige inspirierende Dinge sind sie in der Lage, unsere ganze Persönlichkeit zu erheben und uns unserer Seele näherzubringen. Dadurch schenken sie uns Frieden und entbinden uns von unserem Leiden. Sie heilen nicht dadurch, dass sie die Krankheit direkt angreifen, sondern dadurch, dass sie unseren Körper mit den schönen Schwingungen unseres Höheren selbst durchfluten, in deren Gegenwart Krankheit hinwegschmilzt wie Schnee an der Sonne" (Howard/Ramsell, 1991; Bach, 1992)

Bach-Blütenpräparate wirken über die in ihnen gespeicherten Schwingungen, die mit körpereigenen Schwingungen in Resonanz gehen können. In den Blütenessenzen sind keine mit chemischen Analysen messbaren Wirkstoffe oder Moleküle der Pflanzen enthalten, aus denen sie hergestellt sind. Das heißt, es gibt keine zufriedenstellende medizinisch-naturwissenschaftliche Erklärung für die Wirkungsweise der Information, die in den Bach-Blüten enthalten ist. Durch die Aufbereitungsverfahren der Blüten (Sonnen- und Kochmethode) werden energetische Muster der Pflanzen auf das Wasser übertragen. (Heidi Kübler)

Mögliche Einsatzgebiete bei Hunden können sein:

  • · Akute und kritische bzw. belastende Situationen, bei denen der Hund ein unerwünschtes bzw. für in unnatürliches Verhalten zeigt
  • · Erlernte bzw. erworbene Ängste und Angststörungen
  • · Aggressives Verhalten
  • · Probleme bei der Eingewöhnung in ein neues Zuhause
  • · Probleme bei der Umstellung bzw. Gewöhnung an Veränderungen
  • · Unsauberkeit
  • · Vorhersehbare bzw. planbare belastende Situationen, wie z.B. der Besuch beim Tierarzt, eine Familienfeier oder die Fahrt in den Urlaub
  • · Schockzustände und Notfälle aller Art

(aus dem Buch Bach-Blüten für meinen Hund, Alexandra Hoffmann)


Es gibt 39 verschiedene Blüten inkl. der Rescue Tropfen.

Um eine Therapie durchführen zu können, müssen zuerst die passenden Blüten für den jeweiligen Hund ermittelt werden. Dies passiert durch eine genaue Befragung des Besitzers/der Besitzerin und -wenn möglich - der eigenen Beobachtung. Nach der Feststellung der Blüten wird die Mischung hergestellt. Die Mischung kann direkt ins Maul des Hundes gegeben werden. Genauso kann sie auch ins Futter oder Wasser gemischt werden. Eine weitere Möglichkeit ist, die Tropfen auf die Vorderpfoten oder die Stirn zu verteilen.

Da sich im Laufe der Therapie die Anforderungen verändern können, macht eine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls Anpassung Sinn.

Haben Bachblüten Nebenwirkungen?

Wie bei vielen homöopathischen Mitteln tritt eine Besserung erst auf der psychischen, später auf der organischen Ebene ein.

Zusätzlich zu einer eventuellen leichten Erstverschlimmerung von schon bestehenden Symptomen können folgende Symptome auftreten:

  • · Verstärktes Schlaf- und Ruhebedürfnis
  • · Unruhiger Schlaf
  • · Tagsüber gezeigte Unruhe
  • · Scheinbar zielloses Umherlaufen
  • · Reizbarkeit
  • · Durchfall
  • · Erbrechen
  • · Kein Interesse an Dingen, die den Hund sonst interessieren

Grundsätzlich ist eine Erstverschlimmerung zwar unangenehm, aber nicht negativ zu bewerten. Sie zeigt an, dass die passende Blüte gewählt wurde und zu wirken beginnt. Die Selbstheilungskräfte des Organismus wurden aktiviert und es wurden positive Veränderung in Gang gesetzt.(aus dem Buch Bach-Blüten für meinen Hund, Alexandra Hoffmann)

Es wird zwischen kurzfristigen und langfristigen Therapien unterschieden.

  • Kurzfristige Therapien werden bei akut auftretenden Zuständen angewandt, die nicht länger als 3 bis 4 Wochen bestehen und von vorrübergehender Natur sind. Sie dauert durchschnittlich 1 bis 15 Tage.
  • Langfristige Therapien sind für länger bestehende Probleme (mehr als 4 Wochen) gedacht. Hier benötigen wir einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen um die volle Wirkung zu entfalten.

Eine Bach-Blütentherapie kann nie alleine die Lösung sein, aber sie kann unsere Hunde unterstützen und bessere Ausgangspositionen schaffen.

Für nähere Informationen und Beratungen wenden Sie sich gerne an uns!

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2019-10-05

Hundesmoothies - der gesunde Snack für zwischendurch!

In Deutschland, naher der österreichischen Grenze, haben sich vier sehr ambitionierte Mensch zu "Smoothie Dog" zusammengeschlossen. Sie haben einen Hundesmoothie entwickelt, der nicht nur äußerst schmackhaft ist, sondern auch eine richtige Nährstoffbombe!

Der Smoothie besteht aus viel frischem Fleisch, Gemüse, Kräutern und wertvollen Ölen.

Wenn Sie sich fragen, wozu so ein Smoothie für Hunde gut sein soll... dann kann ich Ihnen versichern, dass er sehr vielfältig eingesetzt werden kann, z.B. als zuckerfreier Snack für zwischendurch, oder gefroren als Hundeeis. Er ist natürlich auch ideal um das gewohnte Futter zu verfeinern, oder Hunden - die wenig trinken - die Flüssigkeitszufuhr zu vereinfachen.

Der Hundesmoothie ist getreidefrei, regional produziert und frei von künstlichen Stoffen!

Alle verwendeten Zutaten sind zu 100% in Lebensmittelqualität!

Außerdem sind die Smoothies in Glasflaschen abgefüllt!

Wenn Sie Ihrem Hund etwas Gutes tun wollen, dann informieren Sie sich näher unter www.smoothiedog.de

Von den Qualitätstestern von Mr. & Mrs. Dog bekommt der Smoothie 5 Sterne!




2019-09-08

Wenn es unsere Hunde juckt und kratzt - Allergien & Unverträglichkeiten


Sie sind stark im Kommen, die Allergien und Unverträglichkeiten, die auch vor unseren Hunden nicht halt machen…


In unserem heutigen Beitrag beschäftigen wir uns näher mit der Futtermittelunverträglichkeit. Was bedeutet das überhaupt? Wie kann es zu so einer Unverträglichkeit kommen und was können wir dagegen tun?
Was Allergien genau sind und wie sie entstehen haben wir in unserem letzten Blog Beitrag bereits behandelt.

Bei der Futtermittelallergie im Speziellen verträgt der Hund einen bestimmten Inhaltsstoff seines Futters nicht. Es können sowohl tierische als auch pflanzliche Eiweißquellen nicht vertragen werden. Häufige Allergene sind z.B. Rindfleisch, Milchprodukte aber auch Getreide
Sie äußert sich durch starken Juckreiz, Hautausschläge, vermehrte Ohrenentzündungen und/oder Verdauungsbeschwerden.
Damit Allergieauslöser identifiziert werden können, ist eine Ausschlussdiät sinnvoll. Auch ein Bluttest kann Klarheit bringen.


Grundsätzlich ist es immer sinnvoll und wichtig vor etwaigen Diäten oder anderen Maßnahmen dem Tierarzt/der Tierärztin des Vertrauens einen Besuch abzustatten und den Hund untersuchen zu lassen. Ein Allergietest (Bluttest) kann bereits Aufschluss darüber gegeben auf was unser Hund allergisch reagiert und kann eine gute Basis für die nachfolgende Ausschlussdiät bieten.

Was ist aber nun eine Ausschlussdiät und wie wird sie durchgeführt?

Bei einer Ausschlussdiät oder auch Eliminationsdiät genannt, bekommt der Hund in der Regel 8 Wochen lang nur Dinge gefüttert, die er vorher noch nie bekommen hat, da sie auf der Grundlage beruht, dass Hunde nur auf etwas allergisch sein können, was sie vorher schon einmal gefressen haben. Der Körper benötigt nämlich etwas Zeit um eine Allergie auf Futterbestandteile auszubilden. Bekommt er also Futtermittel, die er zuvor noch nie bekommen hat, sollten sich die allergischen Reaktionen zurück bilden.


Hier ergeben sich oft die ersten Probleme, da viele Hunde schon alle Fleisch- und Kohlenhydratquellen bereits mindestens einmal in ihrem Leben bekommen haben und somit kein, für den Körper, unbekanntes Futtermittel mehr über ist. Daher ist absolut wichtig, dass wir unseren Hunden nicht alles Quer-Beet füttern!

1-2 Proteinquellen reichen unseren Hunden. Unsere Hunde können gut damit zurecht kommen, ihr leben lang nur eine Fleischsorte zu bekommen.


Auf welche Futtermittel greift man nun während einer Ausschlussdiät zurück?

In der Regel wählt man für die Ausschlussdiät eine außergewöhnliche Eiweißquelle (z.B. Pferde-, Känguru- oder Kaninchenfleisch) und eine besondere Kohlenhydratquelle (z.B. Süßkartoffel, Hirse, Quinoa), die das Tier beide noch nie gefressen hat. Idealerweise kocht man aus diesen Bestandteilen die Ausschlussdiät selbst.


Warum sollte man bei einer Ausschlussdiät selbst kochen und kein Fertigfutter verwenden?

Fertigfutter können Inhaltsstoffe enthalten, die nicht auf dem Etikett angegeben sind. Daher ist eine Ausschlussdiät mit solchen Futtermitteln nicht immer aussagekräftig und eindeutig.
Als Alternative zum selber kochen stehen auch sog. hydrolisierte Futtermittel zur Verfügung. Dabei handelt es sich um spezielles Futter, in welchem die Proteine (Eiweiße) so klein gespalten wurden, dass sie theoretisch nicht mehr vom Immunsystem als Allergen erkannt werden sollten.
Trotzdem gibt es immer wieder Hunde die auch auf diese hydrolisierten Diätfuttermittel allergisch reagieren. Das heißt, dass es auch hier keine Garantie gibt hiermit eine Futtermittelunverträglichkeit auszuschließen.


Was gilt es zu beachten bei der Durchführung der Diät?

Es ist sehr wichtig, dass der Hund während der gesamten Dauer der Eliminationsdiät nichts anderes als die ausgewählte Eiweiß- und Kohlenhydratquelle bekommt. Dies gilt auch oder vor allem für Leckerlis und Kauknochen, Tabletten mit Geschmacksstoffen oder irgendetwas vom Tisch. Es darf auch draußen keinesfalls etwas vom Boden gefressen werden.
Es spielt auch keine Rolle, wie viel Ihr Hund davon frisst - bei einer Allergie reicht ein einziges falsches Leckerli, um wieder zu einer Verschlechterung zu führen. Wenn sich nicht an diese Regeln gehalten wird, ist die Eliminationsdiät nicht aussagekräftig und die ganze Mühe war umsonst!


Manchmal ist es gar nicht so einfach, Veränderungen bei den Symptomen des eigenen Tieres wahrzunehmen. Daher empfiehlt es sich während der Ausschlussdiät ein Allergietagebuch zu führen, in dem alles notiert wird was mit der Allergie, den allergischen Reaktionen und der Ausschlussdiät zu tun hat. So bekommen Sie, Ihr Tierarzt/Ihre Tierärztin und Ihr Ernährungsberater/Ihre Ernährungsberaterin einen bessern Eindruck über die Symptome und deren Veränderung.


Nach dem Abschluss der Ausschlussdiät hat man in aller Regel schon einen starken Verdacht, ob eine Futtermittelallergie vorliegt oder nicht - trotzdem sollte noch ein letzter Test erfolgen: die sogenannte "Rechallenge" oder Futtermittelprovokation.

Was ist eine Rechallenge?

Bei der Rechallenge handelt es sich um einen "Test", bei dem bis zu 2 Wochen lang alles gefüttert wird, was der Hund früher auch schon mal bekommen hat. Sinn dieser Rechallenge ist es, das Immunsystem wieder mit allem zu konfrontieren, worauf der Hund möglicherweise allergisch sein könnte. Liegt eine Allergie gegen einen der gefütterten Inhaltsstoffe vor, sollten die Symptome innerhalb dieser zwei Wochen wieder schlechter werden.

Die Rechallenge ist wichtig, um herauszufinden, ob die Verbesserung der Symptome während der Ausschlussdiät wirklich mit der Fütterung zusammenhängt oder ob etwas anderes für die Besserung verantwortlich ist.

Dauer der Rechallenge?

Die Rechallenge wird maximal 2 Wochen lang durchgeführt. Wenn Sie bei Ihrem Hund eine Verschlechterung feststellen (oft nach 1-2 Tagen), sollten Sie die Provokation aber sofort beenden und wieder mit der Ausschlussdiät beginnen.

Wichtig zu wissen ist, dass es hierbei nicht darum geht herauszufinden, worauf der Hund genau allergisch ist, sondern es geht lediglich um die Bestätigung der Futtermittelallergie oder eben auch nicht. Beschränken Sie sich als nicht auf einen bestimmten Inhaltsstoff.

Wie können die auslösenden Allergene ausgeforscht werden?

Das Futter der Ausschlussdiät wird als Grundfutter beibehalten und man füttert über je 2 Wochen jeweils einen neuen Inhaltsstoff dazu. Verschlechtern sich die Symptome, weist dies auf eine allergische Reaktion hin und wir wissen, dass dieser Inhaltsstoff zukünftig nicht mehr gefüttert werden darf. Wenn sich die Symptome verschlechtern wird das auslösende Futtermittel sofort abgesetzt. Das gleiche Prinzip wendet man dann so lange mit allen möglichen anderen Fleischsorten, Kohlenhydratquellen oder z.B. bestimmten Fertigfuttersorten an, bis man zufrieden mit der Auswahl ist.

Wenn sich die Symptome verschlechtern und sie das auslösende Futtermittel weg gelassen haben, warten Sie bis sich der Zustand ihres Hundes wieder bessert, bevor sie weiter austesten.

Solche Provokationen können bei allergischen Hunden mit schweren Symptomen zu Problemen führen, vor allem bei Magen-Darm-Problemen. Sollte Ihr Hund stark betroffen sein, besprechen Sie bitte alles vorher mit Ihrem Tierarzt/Ihrer Tierärztin!

Grundsätzlich sollte eine Ausschlussdiät immer in Absprache mit einem Tierarzt/einer Tierärztin und einem Ernährungsberater/Ernährungsberaterin erfolgen.

Behandlung der Futtermittelallergie

Leider gibt es bis keine Behandlung, mit der man die Futtermittelallergie heilen kann. Das Mittel der Wahl ist deswegen die Umstellung der Ernährung, d.h. es sollte nur noch das gefüttert werden, worauf der Hund nicht allergisch ist.

Wichtig! Wenn langfristig eine selbstgekochte Diät gefüttert werden soll, ist es wichtig, dass die Mahlzeiten ausgewogen sind. Daher sind die Portionen mit Nahrungsergänzungsmitteln zu ergänzen.

https://www.mrandmrsdog.at/index.php/futtermedicus-vitamin-optimix-sensitiv-250g.html


Achtung! Eine Ernährungsberatung ersetzt nicht den Besuch beim Tierarzt/bei der Tierärztin!







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