2017-01-20

Krillöl

ALLES KRILL, ODER WAS?

... und warum Krill zu den Super-Antioxidantien zählt

Nahrungsergänzungen für Hunde sind gefragter denn je. Von Superfoods bis hin zu speziellen Ölmischungen - es gibt mittlerweile unüberschaubar Vieles am Markt, das unbedingt seinen Weg in unseren Hundenapf finden sollte.
Einer besonderen Quelle aus dem arktischen Meer wird jedoch seit Kurzem wieder große Aufmerksamkeit geschenkt: Krill.

Wir haben uns diese Wunderwaffe der Natur mal genauer angesehen.

NATURPOWER AUS DER ANTARKTIS

Krill, das ist geballte Lebenskraft aus den reinen Gewässern der Antarktis, wo die kleine Krebsart mit dem lateinischen Namen Euphausia superba in großen Schwärmen lebt.
Der Begriff Krill stammt aus dem Norwegischen und bedeutet so viel wie „Walfutter“– was die Kleinkrebse tatsächlich vorrangig sind. Krillschwärme bilden im Meer eine gigantische Biomasse, die weit über hundert Millionen Tonnen wiegt. Das so unvergleichliche Öl des Krills steht ebenso für Kraft wie für Reinheit, denn die kleinen Krebse ernähren sich von Phytoplankton, also rein pflanzlich. Phytoplankton ist ein Powerpaket an wertvollen Nährstoffen – denn es enthält Mineralstoffe, Spurenelemente, Kohlenhydrate, ungesättigte Fettsäuren, Vitamine, Ballaststoffe, die der Krill mit der Nahrung in sich aufnimmt.
Ein weiteres Plus: Da der Krill ganz am Anfang der Nahrungskette steht, ist er weder mit Schadstoffen noch mit Schwermetallen belastet.

OXIDATIVER STRESS & SEINE AUSWIRKUNGEN

Oxidativer Stress ist der Zustand, bei dem die im Hundekörper anfallenden Freien Radikale nicht mehr ausreichend durch Antioxidantien abgefangen werden können. Die Folge können unter anderem Entzündungsprozesse, aber auch Auslöser für unterschiedlichste Erkrankungen sein.

Neue Studien zeigen sogar, dass vor allem Entzündungen die Hauptursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis, Krebs, Allergien, Diabetes, Rheuma, erhöhte Blutfette und Nervenerkrankungen sind, den Alterungsprozess deutlich beschleunigen und das allgemeine Wohlbefinden des Tieres entscheidend beeinträchtigen können.

Antioxidans

 
OMEGA 3 UND ASTAXANTHIN - MIT DER KRAFT DER NATUR

Das flüssige Gold, wie Krill gerne genannt wird, ist eine sehr hochwertige Alternative zu herkömmlichen Fischöl, liefert dem Hundekörper nicht nur lebenswichtige Omega-3 Fettsäuren in besonders leicht verwertbarer Form, sondern auch Phospholipide, die im Krillöl an die Omega-3-Fettsäuren gebunden sind. So gelangen sie ungehindert und direkt in die Zellmembrane und können vom menschlichen Organismus optimal aufgenommen und verwertet werden. Ganz besonders herausragend gilt allerdings das Super-Antioxidans genannt Astaxanthin, das aktiv oxidativem Stress entgegenwirkt und den Hundeorganismus effektiv vor Degeneration und Alterung schützen kann.

Die in Krill enthaltenen essenziellen und besser verwertbaren Omega 3 Fettsäuren schließen Versorgungslücken beim Hund. Zudem ist das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren ein besonders günstiges.
Es unterstützt die Herzgesundheit und reduziert Entzündungen sowie damit verbundene Schmerzen - auch bei arthrotischen Erkrankungen, Arthritis und bei Steifigkeit der Gelenke.

Durch den hohen Gehalt an Astaxanthin aus der Alge, von denen sich der Krill ernährt, gilt das aus Krill gewonnene Öl auch als rotes Naturwunder, da der sekundäre Pflanzenstoff Astaxanthin Krill und anderen Schalentieren nicht nur ihre leuchtende rote Farbe verleiht, sondern vor allem ein stark wirkendes Antioxidans mit hoher Bioverfügbarkeit und ein äußerst kraftvoller Radikalfänger ist.
Astaxanthin besitzt zudem die seltene Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke überwinden zu können. Es ist deshalb in der Lage, das zentrale Nervensystem, Immunsystem, Augen und Gehirn positiv zu beeinflussen.
Obendrein ermöglicht die einzigartige Struktur von Astaxanthin eine lange Aktivität im Körper.

ÜBRIGENS...

Bei der Herstellung von Krill Öl wird pro Jahr nur ein geringer Teil des gesamten Krill-Bestandes gefangen und ist auf 0,03% der Gesamtmasse jährlich beschränkt. Durch die schnelle Vermehrung der Krill, läuft man so nicht Gefahr diese Tierart zu überfischen. Regelmässige Kontrollen durch den WWF und andere Institutionen werden durchgeführt.











Zurück zur Listenausgabe