2017-03-12

Kurkuma

KURKUMA - SCHMACKHAFTES GOLD AUS INDIEN


Kurkuma, die Wurzel aus Südostasien, ist derzeit in aller Munde. Während der Trend zu Heilkräutern und -pflanzen gerade eine Renaissance erlebt und Superfoods aus aller Welt die Regale überschwemmen, hat der indische Safranersatz auch bei einigen Wissenschaftlern Interesse geweckt.

Über 8000 Studien und Arbeiten ranken sich nun schon um die gelbe Wurzel und bestätigen ihre erstaunliche Wirkung. Kurkuma enthält Curcumin, ein wirksamer Bestandteil, der stark antioxidativ, entzündungshemmend, entgiftend und immunstärkend wirkt. Die enthaltenen ätherische Öle wirken zudem antimikrobiell und wird als Krebsprophylaxe eingesetzt.

NEUES EINFACH WIEDERENTDECKT

Die Curcuma Longa, oder auch Gelbwurz genannt, findet ihren Ursprung eigentlich schon seit Jahrtausenden in der ayurvedischen Heilkunst. Sie wird dort wegen der verdauungsfördernden Wirkung eingesetzt. Sie regt den Gallenfluss an und bringt Erleichterung in der Verdauung von schweren, fetten Gerichten. Aber auch bei verschiedensten Entzündungsschemata, bei Atemwegserkrankungen und zur Wundheilung findet der gelbe Powerstoff seine Anwendung.

Einsatzgebiete bei unseren Vierbeinern im Überblick:

+ Wichtiger Antioxidans - Schutz vor freien Radikalen
+ Verdauungssystem
+ Für Augen und Haut
+ Stärkung des Herz-Kreislaufsystems
+ Immunsystem stärkend
+ Normalisierung des Cholesterinspiegel und Blutzuckers
+ Bei oxidativem Stress und Nervosität
+ Bewegungsapparat und Gelenke
+ Unterstützung der Leberfunktionen und Leberentgiftung

Kurkuma ist von seinen Eigenschaften her bitter und scharf, leicht und trocken sowie erwärmend. Die Wurzel wirkt ausgleichend auf alle drei Dosha und stärkt das sogenannte Agni (das Verdauungsfeuer).

Besonders berühmt ist die goldene Paste. Sie ist ein jahrhundertealtes Rezept aus der Ayurvedatherapie.
Damit Kurkuma vom Körper auch richtig aufgenommen werden kann, wird das gelbe Pulver mit Öl, Wasser und schwarzem Pfeffer zu einer dicken Paste vermengt.
Die Paste kann kurweise eingesetzt werden, als Unterstützung bei Erkrankungen oder als Prophylaxe für das Wohlbefinden bei Mensch und Tier.
Der Vorteil: man kann sie schnell und einfach selbst herstellen und auch die Qualität der verwendeten Rohstoffe selbst bestimmen. Wir empfehlen Produkte in Bio-Qualität für die Herstellung der Paste.

Kurkuma Pulver

DIE GOLDENE PASTE

Rezept:
125 ml Bio-Kurkuma gemahlen
200-500 ml Tassen Wasser (250 bis 500 ml)
2 – 3 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/4 Tasse Bio-Kokosöl

Zubereitung:
Das Kokosöl bei niedriger Temperatur in einem Topf langsam schmelzen lassen. Kurkuma hinzugeben und kurz im Öl anrösten lassen. So entfalten sich die Wirkstoffe des Gewürzes am besten. Den schwarzen Pfeffer und nach und nach Wasser hinzufügen und für ca. 7-10 min sehr gut verrühren, bis eine cremige, dicke Paste entsteht (Achtung nicht kochen!). In ein sauberes Aufbewahrungsglas einfüllen und auskühlen lassen. Danach mit einem Deckel verschließen und im Kühlschrank lagern.Die Paste hält ca. 10-12 Tage.

WIE FÜTTERE ICH DIE GOLDENE PASTE?

Als Kur wird folgende Menge pro Tag einschleichend empfohlen:
Kleine Hunde ¼ TL
Mittelgroße Hunde ½ TL
Große Hunde 1 TL

Auch wenn Kurkuma als Nahrungsergänzung und nicht als Arzneimittel im Handel verfügbar sind, sollten man seine medizinische Wirkung nicht unterschätzen.

Bitte beachten Sie, dass Kurkuma kein Ersatz für einen Tierarztbesuch darstellt. Bei chronisch-kranken Tieren sollten Sie die Gabe vorher mit einem fachkundigen Tierarzt absprechen. ACHTUNG! Trächtige und laktierende Hündinnen sollten kein Kurkuma bekommen.


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