2015-04-27


WASSER - DAS LEBENSELIXIER

Der Sommer hält Einzug und mit Ihm brütend, heiße Temperaturen. Wer von uns erfrischt sich da nicht gerne bei einem kühlen Glas Trinkwasser? Gleiches gilt für Hunde. Sie brauchen Wasser nicht nur zur Kühlung, sondern es ist für Sie existentiell, um zu überleben.

Wissen Sie eigentlich, wie viel Ihr Hund täglich trinkt?

Hunde können unter Umständen zwar mehrere Wochen ohne feste Nahrung überleben, ohne Trinkwasser jedoch würde ihr Organismus bereits nach wenigen Tagen vollkommen zusammenbrechen. Wasser ist ein wichtiger Bestandteil aller Körperfunktionen des Hundes. Es ist notwendig, um einerseits bei der Verdauung mitzuhelfen und Futterkomponenten zu lösen, andererseits transportiert es Nährstoffe aus dem Darm über die Blutbahn zu den Geweben, wo sie benötigt werden. Für den Stoffwechsel ist Wasser ebenso essentiell wie für die Ausscheidung von Giftstoffen über die Nieren. Nicht zuletzt wird die Körpertemperatur des Hundes über das Wasser reguliert und hilft ihm so abzukühlen.

Wie viel Wasser braucht der Hund?

Der Wasserbedarf von Hunden ist unterschiedlich und richtet sich nach Faktoren wie Futterzusammensetzung, Außentemperatur und Klima, Alter sowie Aktivität und Leistung des Hundes. So ergeben sich beim erwachsenen Hund durchschnittliche Werte von 35 - 60 ml Wasser/kg Körpergewicht. Das lebensnotwendige Wasser gelangt auf drei verschiedenen Wegen in den Körper des Hundes. Zum einen bildet der Organismus des Hundes während des Stoffwechselvorganges selbst Wasser. Zum anderen wird ein Teil des Wasserbedarfs über die Aufnahme des Hundefutters gedeckt, der bei Nass- oder Trockenfutter unterschiedlich hoch ausfallen kann. Auch Hunde, die roh gefüttert bzw. gebarft ernährt werden, beziehen einen nicht unwesentlichen Teil direkt über die Nahrung. Den Rest an Wasser nimmt der Hund über das Trinken auf.


Wasser Lebenselixier für Hunde

Hat der Hund nicht die Möglichkeit, Wasser aufzunehmen, wird dieser Wassermangel automatisch über den Körper kompensiert, sprich, es wird weniger Wasser in Form von Harn und Kot abgegeben, dafür aber vermehrt auf das körpereigene Wasser in Muskulatur und Gewebe zurückgegriffen. Es kommt relativ schnell zur Dehydration.


Ob ein Hund dehydriert ist, kann man am besten mit dem Hautfaltentest feststellen. Hierfür zieht man eine Hautfalte am Tier hoch und lässt diese wieder los. Wenn diese sofort in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehrt, kann man davon ausgehen, dass der Hund einen normalen Flüssigkeitshaushalt hat. Verstreicht die Hautfalte allerdings nur langsam oder gar nicht, leidet das Tier bereits unter Austrocknung. Zusätzlich kann man auch an der Maulschleimhaut die Feuchtigkeit und die kapillare Rückfüllungszeit beurteilen. Wirkt die Maulschleimhaut stumpf und pappig, liegt eine Austrocknung nahe, ebenso wenn die Rückfüllungszeit der Haut deutlich verzögert ist. Dann besteht bereits ein massives Kreislaufproblem.

Welches Wasser eignet sich für unsere Vierbeiner am besten?
Hunde benötigen nicht nur hochwertiges, gesundes Hundefutter, sondern auch eine ausreichende Versorgung mit frischem, sauberem Trinkwasser. Auch hier gilt es einige Dinge zu beachten, denn nicht jedes Wasser eignet sich auch für unsere vierbeinigen Lieblinge.

Grundsätzlich gilt: Wasser sollte immer zur freien Verfügung stehen, insbesondere an heißen Tagen und nach Aktivitäten. Es ist sinnvoll, das Wasser an mehreren Stellen des Hauses anzubieten und mindestens zweimal am Tag zu wechseln.
Welches Wasser ist geeignet Beobachten Sie Ihren Hund beim Trinken! Trinkt dieser nur widerwillig oder schlabbert lieber das Wasser von natürlichen Gewässern, kann man davon ausgehen, dass etwas mit dem Trinkwasser nicht stimmt. Ist es bekannt, dass die örtliche Wasserqualität unzureichend ist, sollte man zu stillem Mineralwasser greifen. Vorsicht ist auch bei Meerwasser und stehenden Gewässern geboten! Ersteres führt bei einer zu hohen Aufnahme zu Durchfall, letzteres kann aufgrund von Verunreinigung wie Bakterien, Algen, aber auch Düngemitteln und Pestiziden aus der Landwirtschaft mindestens genauso ungesund sein. Auch die oft gut gemeinten Wassernäpfe vor Geschäften sind zwar eine tierliebende Idee, bieten aber leider bedingt durch die Nutzung unterschiedlicher Hunde auch Platz für Keime aller Art. Es empfiehlt sich daher immer, frisches Wasser von zu Hause mitzunehmen.

Mein Hund ist ein schlechter Trinker, was tun?
Es gibt unterschiedliche Ansätze, dem Hund das Wasser schmackhafter zu machen.
Eine willkommene Abwechslung für jede Fellnase ist es, das Wasser mit Brühe oder Buttermilch anreichern. Letztere ist eine ganz besonders leckere Erfrischung für Ihren Hund. Auch kann man die täglichen Mahlzeiten mit etwas Wasser anreichern.

Wer lieber auf alternative Methoden setzt, kann hier zum Beispiel unterstützend mit durch Edelsteine bioenergetisiertem Wasser entgegenwirken. Die Herstellung von belebtem Wasser erfolgt sehr einfach und kostengünstig. Einfach Edelsteine in einen Krug aus Glas mit Wasser einlegen und nach 12 Stunden den Trinknapf des Hundes damit füllen. Diese Methode reinigt das Wasser auf natürliche Art. Sie werden vom Ergebnis überrascht sein!


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