2019-10-26

Bach-Blütentherapie - was ist das eigentlich?


Die Bach-Blütentherapie ist eine in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach für den Mensch gefundene, in sich abgeschlossene Behandlungsmethode (Weeks, 1940; Howard/Ramsel, 1991; Bach, 1992; Weeks, 1993). Die Bach-Blüten stammen von wild wachsenden Pflanzen, die nicht als Heilpflanzen im herkömmlichen Sinne bekannt sind. Sie enthalten keinerlei pharmakologische Wirkstoffe, die nach konventionellen Vorstellungen eine Wirkung gegen bestimmte Krankheiten hätten. Sie werden nicht gegen bestimmte Beschwerden selbst verordnet, sondern gegen die negativen Grundstimmungen und Charaktereigenschaften, die zum Ausbruch einer Krankheit geführt haben (York, 1995).

Bach selbst schrieb 1931 über die Wirkung seiner Blütenkonzentrate:

"Die Wirkung dieser Arzneien besteht darin, dass sie unsere Schwingungen anheben und unsere Gefäße für die Aufnahme unseres geistigen Selbst öffnen, dass sie unser Wesen mit bestimmten Tugenden erfüllen, derer wir bedürfen, um den Fehler hinauszuwachsen, der Schaden und Leid verursacht. Wie schöne Musik oder andere großartige inspirierende Dinge sind sie in der Lage, unsere ganze Persönlichkeit zu erheben und uns unserer Seele näherzubringen. Dadurch schenken sie uns Frieden und entbinden uns von unserem Leiden. Sie heilen nicht dadurch, dass sie die Krankheit direkt angreifen, sondern dadurch, dass sie unseren Körper mit den schönen Schwingungen unseres Höheren selbst durchfluten, in deren Gegenwart Krankheit hinwegschmilzt wie Schnee an der Sonne" (Howard/Ramsell, 1991; Bach, 1992)

Bach-Blütenpräparate wirken über die in ihnen gespeicherten Schwingungen, die mit körpereigenen Schwingungen in Resonanz gehen können. In den Blütenessenzen sind keine mit chemischen Analysen messbaren Wirkstoffe oder Moleküle der Pflanzen enthalten, aus denen sie hergestellt sind. Das heißt, es gibt keine zufriedenstellende medizinisch-naturwissenschaftliche Erklärung für die Wirkungsweise der Information, die in den Bach-Blüten enthalten ist. Durch die Aufbereitungsverfahren der Blüten (Sonnen- und Kochmethode) werden energetische Muster der Pflanzen auf das Wasser übertragen. (Heidi Kübler)

Mögliche Einsatzgebiete bei Hunden können sein:

  • · Akute und kritische bzw. belastende Situationen, bei denen der Hund ein unerwünschtes bzw. für in unnatürliches Verhalten zeigt
  • · Erlernte bzw. erworbene Ängste und Angststörungen
  • · Aggressives Verhalten
  • · Probleme bei der Eingewöhnung in ein neues Zuhause
  • · Probleme bei der Umstellung bzw. Gewöhnung an Veränderungen
  • · Unsauberkeit
  • · Vorhersehbare bzw. planbare belastende Situationen, wie z.B. der Besuch beim Tierarzt, eine Familienfeier oder die Fahrt in den Urlaub
  • · Schockzustände und Notfälle aller Art

(aus dem Buch Bach-Blüten für meinen Hund, Alexandra Hoffmann)


Es gibt 39 verschiedene Blüten inkl. der Rescue Tropfen.

Um eine Therapie durchführen zu können, müssen zuerst die passenden Blüten für den jeweiligen Hund ermittelt werden. Dies passiert durch eine genaue Befragung des Besitzers/der Besitzerin und -wenn möglich - der eigenen Beobachtung. Nach der Feststellung der Blüten wird die Mischung hergestellt. Die Mischung kann direkt ins Maul des Hundes gegeben werden. Genauso kann sie auch ins Futter oder Wasser gemischt werden. Eine weitere Möglichkeit ist, die Tropfen auf die Vorderpfoten oder die Stirn zu verteilen.

Da sich im Laufe der Therapie die Anforderungen verändern können, macht eine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls Anpassung Sinn.

Haben Bachblüten Nebenwirkungen?

Wie bei vielen homöopathischen Mitteln tritt eine Besserung erst auf der psychischen, später auf der organischen Ebene ein.

Zusätzlich zu einer eventuellen leichten Erstverschlimmerung von schon bestehenden Symptomen können folgende Symptome auftreten:

  • · Verstärktes Schlaf- und Ruhebedürfnis
  • · Unruhiger Schlaf
  • · Tagsüber gezeigte Unruhe
  • · Scheinbar zielloses Umherlaufen
  • · Reizbarkeit
  • · Durchfall
  • · Erbrechen
  • · Kein Interesse an Dingen, die den Hund sonst interessieren

Grundsätzlich ist eine Erstverschlimmerung zwar unangenehm, aber nicht negativ zu bewerten. Sie zeigt an, dass die passende Blüte gewählt wurde und zu wirken beginnt. Die Selbstheilungskräfte des Organismus wurden aktiviert und es wurden positive Veränderung in Gang gesetzt.(aus dem Buch Bach-Blüten für meinen Hund, Alexandra Hoffmann)

Es wird zwischen kurzfristigen und langfristigen Therapien unterschieden.

  • Kurzfristige Therapien werden bei akut auftretenden Zuständen angewandt, die nicht länger als 3 bis 4 Wochen bestehen und von vorrübergehender Natur sind. Sie dauert durchschnittlich 1 bis 15 Tage.
  • Langfristige Therapien sind für länger bestehende Probleme (mehr als 4 Wochen) gedacht. Hier benötigen wir einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen um die volle Wirkung zu entfalten.

Eine Bach-Blütentherapie kann nie alleine die Lösung sein, aber sie kann unsere Hunde unterstützen und bessere Ausgangspositionen schaffen.

Für nähere Informationen und Beratungen wenden Sie sich gerne an uns!

/show_content.php?sid=15

2019-10-05

Hundesmoothies - der gesunde Snack für zwischendurch!

In Deutschland, naher der österreichischen Grenze, haben sich vier sehr ambitionierte Mensch zu "Smoothie Dog" zusammengeschlossen. Sie haben einen Hundesmoothie entwickelt, der nicht nur äußerst schmackhaft ist, sondern auch eine richtige Nährstoffbombe!

Der Smoothie besteht aus viel frischem Fleisch, Gemüse, Kräutern und wertvollen Ölen.

Wenn Sie sich fragen, wozu so ein Smoothie für Hunde gut sein soll... dann kann ich Ihnen versichern, dass er sehr vielfältig eingesetzt werden kann, z.B. als zuckerfreier Snack für zwischendurch, oder gefroren als Hundeeis. Er ist natürlich auch ideal um das gewohnte Futter zu verfeinern, oder Hunden - die wenig trinken - die Flüssigkeitszufuhr zu vereinfachen.

Der Hundesmoothie ist getreidefrei, regional produziert und frei von künstlichen Stoffen!

Alle verwendeten Zutaten sind zu 100% in Lebensmittelqualität!

Außerdem sind die Smoothies in Glasflaschen abgefüllt!

Wenn Sie Ihrem Hund etwas Gutes tun wollen, dann informieren Sie sich näher unter www.smoothiedog.de

Von den Qualitätstestern von Mr. & Mrs. Dog bekommt der Smoothie 5 Sterne!




2019-09-08

Wenn es unsere Hunde juckt und kratzt - Allergien & Unverträglichkeiten


Sie sind stark im Kommen, die Allergien und Unverträglichkeiten, die auch vor unseren Hunden nicht halt machen…


In unserem heutigen Beitrag beschäftigen wir uns näher mit der Futtermittelunverträglichkeit. Was bedeutet das überhaupt? Wie kann es zu so einer Unverträglichkeit kommen und was können wir dagegen tun?
Was Allergien genau sind und wie sie entstehen haben wir in unserem letzten Blog Beitrag bereits behandelt.

Bei der Futtermittelallergie im Speziellen verträgt der Hund einen bestimmten Inhaltsstoff seines Futters nicht. Es können sowohl tierische als auch pflanzliche Eiweißquellen nicht vertragen werden. Häufige Allergene sind z.B. Rindfleisch, Milchprodukte aber auch Getreide
Sie äußert sich durch starken Juckreiz, Hautausschläge, vermehrte Ohrenentzündungen und/oder Verdauungsbeschwerden.
Damit Allergieauslöser identifiziert werden können, ist eine Ausschlussdiät sinnvoll. Auch ein Bluttest kann Klarheit bringen.


Grundsätzlich ist es immer sinnvoll und wichtig vor etwaigen Diäten oder anderen Maßnahmen dem Tierarzt/der Tierärztin des Vertrauens einen Besuch abzustatten und den Hund untersuchen zu lassen. Ein Allergietest (Bluttest) kann bereits Aufschluss darüber gegeben auf was unser Hund allergisch reagiert und kann eine gute Basis für die nachfolgende Ausschlussdiät bieten.

Was ist aber nun eine Ausschlussdiät und wie wird sie durchgeführt?

Bei einer Ausschlussdiät oder auch Eliminationsdiät genannt, bekommt der Hund in der Regel 8 Wochen lang nur Dinge gefüttert, die er vorher noch nie bekommen hat, da sie auf der Grundlage beruht, dass Hunde nur auf etwas allergisch sein können, was sie vorher schon einmal gefressen haben. Der Körper benötigt nämlich etwas Zeit um eine Allergie auf Futterbestandteile auszubilden. Bekommt er also Futtermittel, die er zuvor noch nie bekommen hat, sollten sich die allergischen Reaktionen zurück bilden.


Hier ergeben sich oft die ersten Probleme, da viele Hunde schon alle Fleisch- und Kohlenhydratquellen bereits mindestens einmal in ihrem Leben bekommen haben und somit kein, für den Körper, unbekanntes Futtermittel mehr über ist. Daher ist absolut wichtig, dass wir unseren Hunden nicht alles Quer-Beet füttern!

1-2 Proteinquellen reichen unseren Hunden. Unsere Hunde können gut damit zurecht kommen, ihr leben lang nur eine Fleischsorte zu bekommen.


Auf welche Futtermittel greift man nun während einer Ausschlussdiät zurück?

In der Regel wählt man für die Ausschlussdiät eine außergewöhnliche Eiweißquelle (z.B. Pferde-, Känguru- oder Kaninchenfleisch) und eine besondere Kohlenhydratquelle (z.B. Süßkartoffel, Hirse, Quinoa), die das Tier beide noch nie gefressen hat. Idealerweise kocht man aus diesen Bestandteilen die Ausschlussdiät selbst.


Warum sollte man bei einer Ausschlussdiät selbst kochen und kein Fertigfutter verwenden?

Fertigfutter können Inhaltsstoffe enthalten, die nicht auf dem Etikett angegeben sind. Daher ist eine Ausschlussdiät mit solchen Futtermitteln nicht immer aussagekräftig und eindeutig.
Als Alternative zum selber kochen stehen auch sog. hydrolisierte Futtermittel zur Verfügung. Dabei handelt es sich um spezielles Futter, in welchem die Proteine (Eiweiße) so klein gespalten wurden, dass sie theoretisch nicht mehr vom Immunsystem als Allergen erkannt werden sollten.
Trotzdem gibt es immer wieder Hunde die auch auf diese hydrolisierten Diätfuttermittel allergisch reagieren. Das heißt, dass es auch hier keine Garantie gibt hiermit eine Futtermittelunverträglichkeit auszuschließen.


Was gilt es zu beachten bei der Durchführung der Diät?

Es ist sehr wichtig, dass der Hund während der gesamten Dauer der Eliminationsdiät nichts anderes als die ausgewählte Eiweiß- und Kohlenhydratquelle bekommt. Dies gilt auch oder vor allem für Leckerlis und Kauknochen, Tabletten mit Geschmacksstoffen oder irgendetwas vom Tisch. Es darf auch draußen keinesfalls etwas vom Boden gefressen werden.
Es spielt auch keine Rolle, wie viel Ihr Hund davon frisst - bei einer Allergie reicht ein einziges falsches Leckerli, um wieder zu einer Verschlechterung zu führen. Wenn sich nicht an diese Regeln gehalten wird, ist die Eliminationsdiät nicht aussagekräftig und die ganze Mühe war umsonst!


Manchmal ist es gar nicht so einfach, Veränderungen bei den Symptomen des eigenen Tieres wahrzunehmen. Daher empfiehlt es sich während der Ausschlussdiät ein Allergietagebuch zu führen, in dem alles notiert wird was mit der Allergie, den allergischen Reaktionen und der Ausschlussdiät zu tun hat. So bekommen Sie, Ihr Tierarzt/Ihre Tierärztin und Ihr Ernährungsberater/Ihre Ernährungsberaterin einen bessern Eindruck über die Symptome und deren Veränderung.


Nach dem Abschluss der Ausschlussdiät hat man in aller Regel schon einen starken Verdacht, ob eine Futtermittelallergie vorliegt oder nicht - trotzdem sollte noch ein letzter Test erfolgen: die sogenannte "Rechallenge" oder Futtermittelprovokation.

Was ist eine Rechallenge?

Bei der Rechallenge handelt es sich um einen "Test", bei dem bis zu 2 Wochen lang alles gefüttert wird, was der Hund früher auch schon mal bekommen hat. Sinn dieser Rechallenge ist es, das Immunsystem wieder mit allem zu konfrontieren, worauf der Hund möglicherweise allergisch sein könnte. Liegt eine Allergie gegen einen der gefütterten Inhaltsstoffe vor, sollten die Symptome innerhalb dieser zwei Wochen wieder schlechter werden.

Die Rechallenge ist wichtig, um herauszufinden, ob die Verbesserung der Symptome während der Ausschlussdiät wirklich mit der Fütterung zusammenhängt oder ob etwas anderes für die Besserung verantwortlich ist.

Dauer der Rechallenge?

Die Rechallenge wird maximal 2 Wochen lang durchgeführt. Wenn Sie bei Ihrem Hund eine Verschlechterung feststellen (oft nach 1-2 Tagen), sollten Sie die Provokation aber sofort beenden und wieder mit der Ausschlussdiät beginnen.

Wichtig zu wissen ist, dass es hierbei nicht darum geht herauszufinden, worauf der Hund genau allergisch ist, sondern es geht lediglich um die Bestätigung der Futtermittelallergie oder eben auch nicht. Beschränken Sie sich als nicht auf einen bestimmten Inhaltsstoff.

Wie können die auslösenden Allergene ausgeforscht werden?

Das Futter der Ausschlussdiät wird als Grundfutter beibehalten und man füttert über je 2 Wochen jeweils einen neuen Inhaltsstoff dazu. Verschlechtern sich die Symptome, weist dies auf eine allergische Reaktion hin und wir wissen, dass dieser Inhaltsstoff zukünftig nicht mehr gefüttert werden darf. Wenn sich die Symptome verschlechtern wird das auslösende Futtermittel sofort abgesetzt. Das gleiche Prinzip wendet man dann so lange mit allen möglichen anderen Fleischsorten, Kohlenhydratquellen oder z.B. bestimmten Fertigfuttersorten an, bis man zufrieden mit der Auswahl ist.

Wenn sich die Symptome verschlechtern und sie das auslösende Futtermittel weg gelassen haben, warten Sie bis sich der Zustand ihres Hundes wieder bessert, bevor sie weiter austesten.

Solche Provokationen können bei allergischen Hunden mit schweren Symptomen zu Problemen führen, vor allem bei Magen-Darm-Problemen. Sollte Ihr Hund stark betroffen sein, besprechen Sie bitte alles vorher mit Ihrem Tierarzt/Ihrer Tierärztin!

Grundsätzlich sollte eine Ausschlussdiät immer in Absprache mit einem Tierarzt/einer Tierärztin und einem Ernährungsberater/Ernährungsberaterin erfolgen.

Behandlung der Futtermittelallergie

Leider gibt es bis keine Behandlung, mit der man die Futtermittelallergie heilen kann. Das Mittel der Wahl ist deswegen die Umstellung der Ernährung, d.h. es sollte nur noch das gefüttert werden, worauf der Hund nicht allergisch ist.

Wichtig! Wenn langfristig eine selbstgekochte Diät gefüttert werden soll, ist es wichtig, dass die Mahlzeiten ausgewogen sind. Daher sind die Portionen mit Nahrungsergänzungsmitteln zu ergänzen.

https://www.mrandmrsdog.at/index.php/futtermedicus-vitamin-optimix-sensitiv-250g.html


Achtung! Eine Ernährungsberatung ersetzt nicht den Besuch beim Tierarzt/bei der Tierärztin!







2019-08-05

Allergien beim Hund!

Genau wie wir Menschen, können auch unsere Hunde unter Allergien leiden. Welche Allergien bei Hunden besonders verbreitet sind, wie man sie erkennt und was man dagegen tun kann, erfahren Sie in diesem Beitrag!

Was ist überhaupt eine Allergie?

Unter einer Allergie wird eine schon bei der Geburt angelegte Neigung des Organismus verstanden, im Kontakt mit grundsätzlich ungefährlichen Substanzen pathologisch (krankhaft) zu reagieren. Das bedeutet, dass der Körper bei Substanzen, die eigentlich für ihn verträglich sind, eine Abwehrreaktion des Immunsystem auslöst und diese bestimmte Substanz somit für das betroffene Tier zu einem Allergen wird, das eine allergische Reaktion hervor ruft.

Auch wenn die Neigung zu einer Allergie genetisch vorbestimmt ist, ist in der Regel ein wiederholter Kontakt mit der entsprechenden Substanz erforderlich, damit es zu einer Reaktion kommt.

Wie entstehen Allergien?

Man geht davon aus, dass eine Allergie eine sehr komplexe Erkrankung ist. Mehrere Komponenten spielen bei der Entstehung eine Rolle. Dazu gehören zu einem großen Teil die Gene, aber auch Umweltfaktoren und die Haltung des Hundes spielen eine Rolle.

Was gibt es für Allergien?

Die bei Hunden am häufigsten vorkommenden Allergien sind

  • Die Flohallergie:

Sie wird durch Eiweißverbindungen im Speichel der Flöhe verursacht und kann theoretisch bei jedem Vierbeiner, der unter Flohbefall leidet, auftreten.

Sie äußerst sich durch starken Juckreiz, häufig auf die hintere Körperhälfte beschränkt und Hautrötungen, den sogenannten Hotspots.

Als Gegenmaßnahme muss die Flohbekämpfung bei Hund und Umgebung im Vordergrund stehen.

https://www.mrandmrsdog.at/index.php/hundezubehor/zecken-parasiten.html

  • Die Atopische Dermatitis (Umweltallergie):

Sie wird durch den Hautkontakt mit ganz unterschiedlichen Stoffen aus der Umwelt ausgelöst.

Zu den häufigsten Allergenen zählen hierbei die Hausstaubmilben sowie Gräser- und Blütenpollen.

Sie zeigt sich durch starken Juckreiz und Hautrötungen am ganzen Körper. Die Symptome treten oft erst im zweiten oder dritten Lebensjahr auf.

Tritt sie saisonal auf, kann dies für eine Reaktion auf Pollen sprechen. Festgestellt kann sie durch ein einen Bluttest werden.

Als Gegenmaßnahme können die Allergen regelmäßig mit einem Spezialshampoo von der Haut gewaschen werden. Zusätzlich gibt es verschiedene antiallergische Medikamente gegen den Juckreiz und die Hautentzündungen. Der Einsatz von Medikamenten muss jedoch immer mit dem Tierarzt/der Tierärztin abgesprochen werden.

Weiters ist es wichtig, die sekundären Infektionen zu behandeln.

Außerdem ist die Unterstützung der Hautbarriere sinnvoll!

https://www.mrandmrsdog.at/index.php/ov-derma-dog-150g.html

https://www.mrandmrsdog.at/index.php/pilze-wohlrab-bio-reishi-extrakt-60-kapseln.html

https://www.mrandmrsdog.at/index.php/catalogsearch/result/?q=mineralspray

Davon abgesehen kann eine Desensibilisierung durchgeführt werden. Hierbei werden hochverdünnte Allergene verabreicht und die Dosierung von Mal zu Mal gesteigert. Durch diese Vorgehensweise gewöhnt sich der Körper an das Allergen und die Reaktionen darauf schwächen ab.

  • Die Futtermittelallergie:

Hierbei verträgt der Hund einen bestimmten Inhaltsstoff seines Futters nicht. Es können sowohl tierische als auch pflanzliche Eiweißquellen nicht vertragen werden. Häufige Allergene sind z.B. Rindfleisch, Milchprodukte aber auch Getreide

Sie äußert sich durch starken Juckreiz, Hautausschläge, vermehrte Ohrenentzündungen und/oder Verdauungsbeschwerden.

Damit Allergieauslöser identifiziert werden können, ist eine Ausschlussdiät sinnvoll. Auch ein Bluttest kann Klarheit bringen.

Als Gegenmaßnahme müssen die auslösenden Proteine lebenslang gemieden werden.

Futtermittelunverträglichkeiten können in jedem Alter auftreten!

Mit der Futtermittelunverträglichkeit und der Ausschlussdiät im Speziellen, beschäftigen wir uns in unserem nächsten Blog Beitrag im September!




2019-07-14

Jedes Jahr wieder! Die Herbstgrasmilben sind da!

Seit Anfang Juli sind sie wieder da - die Herbstgrasmilben. Die Larven der Neotrombicula autumnalis, auch Erntemilbe genannt, sitzen meist auf den Spitzen trockener Grashalme, von wo sie sich von vorbeilaufenden Wirtstieren abstreifen lassen. Sie befallen Hunde, Katzen, Mäuse und andere Tierarten, aber auch den Menschen! Sie rufen das Krankheitsbild der Erntekrätze hervor.

Ein Milbenbefall äußert sich durch lokale Hautreizungen mit sehr starkem Juckreiz. Beim Hund und der Katze ist ein Befall oft an rostroten Pünktchen oder Flecken zu erkennen. Hierbei handelt es sich um die Larven die bis zu 0,3 mm groß werden können.

Durch den starken Juckreiz kann es zu Läsionen der Haut durch kratzen und belecken kommen, die sich durch bakterielle Infektionen verstärken können.

Da sich die Milben, wie bereits erwähnt, meist auf den Spitzen von trockenen Grashalmen befinden, kann davon ausgegangen werden, dass sich mehr Milben im höheren und ungemähten Gras befinden, als im kurz gemähten.

Manche Tiere scheinen weniger empfindlich als andere auf einen Befall zu reagieren. Auch Tiere die regelmäßig mit Spot-Ons https://www.mrandmrsdog.at/index.php/catalogsearch/result/?q=spot behandelt werden, werden eher weniger bis gar nicht befallen.

Naturlich können auch Naturmittel wie z.B. Kokosöl https://www.mrandmrsdog.at/index.php/catalogsearch/result/?q=kokos%C3%B6l zur Abwehr ausprobiert werden.

Bei einem festgestellten Befall, kann spezielles Milbenspray https://www.mrandmrsdog.at/index.php/naturavetal-canis-extra-parasitenkomplex-500ml.html oder eine Dusche mit abtötendem Shampoo https://www.mrandmrsdog.at/index.php/hund-herrchen-hundeshampoo-fledermaus-300ml.html helfen. Aber auch das Duschen mit normalen Shampoo oder ein Abspülen der gefährdeten Stellen - Bauch, Beine, Hals - mit klarem Wasser kann schon helfen die, beim Spaziergang, eingesammelten Milben zu entfernen.

Wenn der Juckreiz sehr stark und quälend ist, dann muss auf jeden Fall ein Tierarzt/eine Tierärztin aufgesucht werden um den Befall medikamentös zu behandeln.

Aber nicht nur in der freien Natur lauern die kleinen Biester. Auch im eigenen Garten können die Milben auf uns und unsere Vierbeiner warten. Wenn Sie wissen möchten, ob Sie in Ihrem Garten solche Tierchen haben, legen Sie einfach einen weißen Teller in die Wiese. Sehen sie bald schon orange Punkte auf dem Teller, können Sie davon ausgehen, dass Sie Herbstgrasmilben in Ihrem Garten haben. Wenn es so ist sollten Sie schnellstmöglich Rasen mähen und den Grasschnitt außerhalb des eigenen Gartens entsorgen.

Beim Spazieren gehen sollten Sie darauf achten Ihren Hund nur auf gemähte oder nasse Grasflächen zu lassen.

Da der Hund bei jedem Spaziergang neue Milben einsammelt, kann hier schnell das Gefühl der Frustration aufkommen! Aber durchhalten! Ende Oktober ist der ganze Spuk wieder vorbei!

Bei Fragen wenden Sie sich gern an uns! Wir sind für Sie und Ihren Liebling da!

Allergie durch Herbstgrasmilben

Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12