2015-08-25

Kräuterlinge von Mr. & Mrs. Dog

Für unsere Kolumne im Magazin Family & More haben wir uns eingehend mit Leckerlis beschäftigt und auch gleich ein eigenes Keks-Rezept entwickelt, das wir Euch auf keinen Fall vorenthalten wollen.

REZEPT "Kräuterlinge"

Zutaten:
2 1/2 Tassen Buchweizenmehl
1 Tasse gehackte Kräuter (Basilikum, Petersilie, Thymian)
3/4 Tasse Wasser
6 EL natives Olivenöl

Zutaten vermengen, kleine runde Kügelchen formen und bei ca. 160°C goldbraun backen.

Der Vorteil dieses Rezeptes ist, dass man die Kräuter individuell auf den Hund abstimmen kann. Die oben genannte Variante ist zum Beispiel verdauungsfördernd. Die Kräuter können je nach Bedarf und Saison abgewechselt werden.

Wir wünschen Bon(e) appetit!

Kräuter

2015-07-16

Ach Du dicker Hund!
GESUNDHEITSRISIKO ÜBERGEWICHT

Spiegel.de hat es diese Woche zum Thema gemacht: Jeder vierte Hund auf der weltweit größten Hundeshow in Birmingham hat Übergewicht.
Dass Übergewicht - wie beim Menschen auch - nicht so einfach auf die leichte Schulter zu nehmen ist, zeigt die steigende Anzahl von Gesundheitsproblemen bei Hunden wie zum Beispiel Diabetes, Überbeanspruchung des Bewegungsapparates, Schäden an Organen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Krankheiten, die die Lebensqualität, aber auch die Lebenserwartung drastisch einschränken können.
Übergewicht wirkt sich negativ auf die Mobilität aus, jede Bewegung wird anstrengender und erfordert mehr Energie. Die Lust am Spielen und Herumtollen geht verloren, das Tier schläft mehr und ist im wahrsten Sinne des Wortes nur mehr schwer zu etwas zu bewegen.
Übergewicht bei Tieren (abgesehen von Kastration, genetischen Prädispositionen und Alter) entsteht wie bei allen Lebewesen nach dem einfachen Prinzip, dass das Tier mehr Energie aufnimmt, als es tatsächlich (ver)braucht. Doch wie kommt es eigentlich zum Übergewicht bei Hunden?

LIEBE GEHT DURCH DEN MAGEN
Wer kennt das nicht, wenn Vierbeiner einem mit großen Augen hypnotisieren und uns damit mitteilen wollen, dass es eigentlich höchste Zeit für ein Leckerchen oder den nächsten Gang im Futternapf wäre. Hier nein zu sagen und standhaft zu bleiben, fällt klarerweise jedem schwer.
Die Fütterung spielt schon seit jeher eine besonders wichtige Rolle in der Beziehung zwischen Mensch und Tier, denn Liebe geht schließlich durch den Magen. Auch bei Tieren!
Wenn der Hund zu dick ist, liegt es leider auch allzu oft an Herrchen und Frauchen. Es ist die falsch verstandene Tierliebe, die Hundebesitzer dazu verleitet, Ihre Vierbeiner mit einem Zuviel an Energie zu versorgen. Aber auch ein Bewegungsmangel begünstigt Adipositas.
Adipositas bedeutet eine übermäßige Vermehrung und Bindung von Fettgewebe. Als Adipositas wird ein massives Übergewicht von mehr als 20% des Idealgewichtes bezeichnet.

DER KAMPF MIT DEM GEWISSEN
Hundebesitzer tun alles für Ihren Liebling. Dazu gehört natürlich auch bestes Futter.
Was viele Tierfreunde nicht wissen ist, dass hochwertiges Futter oft energiedichter ist als so manches Futter, das man im Supermarkt findet. Dementsprechend variieren die Fütterungsempfehlungen am Etikett. Doch Vorsicht, eine kleine Futtermenge heißt nicht, dass das Tier unterversorgt wird oder gar verhungern muss. Ganz im Gegenteil!
Vor allem bei Trockenfutter sind Hundebesitzer immer wieder dazu verleitet, den Hund mehr zu geben als vorgesehen ist.
Bitte beachten Sie auch, dass die Vorgaben der Industrie nur allgemeine Richtwerte sind und nicht die aktuelle Lebensumstände des Tieres (Bewegung, Alter, …) berücksichtigen.
Das entscheidende Kriterium für die Wahl der richtigen Futtermenge ist immer die Erhaltung des Idealgewichts.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Hund richtig versorgt ist, kann eine professionelle Rationsüberprüfung Abhilfe schaffen.



Ach Du dicker Hund

WIE ERKENNT MAN ÜBERGEWICHT BEIM HUND?
Der grundsätzliche Indikator für Übergewicht sind die Vorgaben des Idealgewichts des Rassestandards. Hier müssen abgesehen vom realen Körpergewicht auch der Körperbau und Haarkleid mit berücksichtig werden.
Gewichtskontrollen sollten regelmäßig durchgeführt werden, denn nur so erkennt man objektiv, wie sich das Gewicht des Hundes verändert.
Es gibt aber auch optische Indikatoren, die auf ein Übergewicht hinweisen und die jeder schnell erkennen kann. Betrachtet man den Körper des Hundes seitlich, sollte eine ansteigende Bauchlinie von Rippenbogen zur Leiste sichtbar sein. Bei übergewichtigen Tieren verläuft die Bauchlinie gerade bis zum Knie, bei stark adipösen Tieren unter Umständen sogar inklusive Fettwamme in abfallender Richtung.
Betrachtet man das Tier von oben, sollte die Taille deutlich sichtbar sein. Bei einem übergewichtigen Hund ist diese nicht mehr zu erkennen.
Fährt man mit der flachen Hand über den Brustkorb, sollte man die Rippen noch spüren können. Bei übergewichtigen Tieren ist der Fettanteil schon so hoch, dass man kaum noch Rippen wahrnehmen kann.

WAS IST ZU TUN?
Übergewicht ist ungesund. Eine Gewichtsabnahme ist daher dringend zu empfehlen. Diese sollte aber stets langsam und kontrolliert erfolgen. Eine zu schnelle Gewichtsabnahme kann den Körper belasten, wenn nicht sogar schaden.
Der Körper muss Schritt für Schritt an das geringere Gewicht gewöhnt werden. Das gelingt jedoch nicht innerhalb von 2 Wochen. Bei einer gesunden Gewichtsreduktion sollte man von einem mehrmonatigen Programm ausgehen - idealerweise unter professioneller Anleitung.
Neben einer Reduktionsdiät ist oft auch eine Futtermittelumstellung (fettarme Fleischsorte, hoher Rohfaseranteil,…) hilfreich. Leckerlis und Kauartikel sollte man bei einer Diät immer genauer unter die Lupe nehmen und zu kalorienärmere Alternativen greifen (Lunge, Geweihe, Kauwurzeln…). In Verbindung mit einem gelenkschonenden Bewegungsprogramm (Schwimmen, langsame Spaziergänge,…) wird sich der Erfolg bald einstellen.

2015-06-25



BESTENS VORBEREITET FÜR DIE SCHÖNSTE ZEIT IM JAHR

Sommerzeit ist Urlaubszeit! Laut neuesten Medienberichten planen über 200.000 Hundebesitzer in diesem Jahr Urlaub mit ihrer Fellnase zu machen.
Auch ich würde nicht ohne meine vierbeinige Gefährtin auf Reisen gehen - auf 6 Beinen macht die wertvolle Freizeit nämlich noch viel mehr Spaß!
Dennoch sollte man gut vorbereitet seine Reise antreten, um das Abenteuer auch sorgenfrei genießen zu können!

FUTTER
In vielen europäischen Ländern sind Futtermittel vieler Marken wie bei uns erhältlich. Dennoch ist es ratsam, das gewohnte Futter Ihres vierbeinigen Lieblings mitzunehmen oder falls erforderlich (z.B. bei längeren Aufenthalten) schon vor Urlaubsantritt langsam auf ein anderes Futter umzustellen.
Gerade auf Reisen hat sich Trockenfutter bewährt, da es beim Transport wenig Platz wegnimmt und v.a. in südlichen Ländern bei höheren Temperaturen haltbarer als Dosenfutter ist.
Muss Ihr Hund eine spezielle Diät einhalten, sollte auch das bedacht werden, damit es während des Urlaubs zu keinen unerwünschten Engpässen kommt.
Futter-Tipp für Autofahrer: Vor langen Autofahrten sollte kurz davor nicht mehr gefüttert werden, um ein eventuelles Erbrechen zu vermeiden.

WASSER
Bitte achten Sie darauf, dass Hunde immer genügend Trinkwasser zur Verfügung haben. Speziell auf langen Autofahrten sollte für ausreichend Wasser gesorgt werden. Hierfür eignen sich spezielle Trinkflaschen für den Hund, die auch perfekt ins Handgepäck passen und sich im Handumdrehen in praktische Wassernäpfe verwandeln können.
Achten Sie auch im Ausland auf die Trinkwasserqualität! Das Wasser direkt aus der Wasserleitung ist nicht überall zum Trinken geeignet - daher besser immer ein paar Flaschen heimisches Wasser mitnehmen oder einfach stilles Wasser vor Ort kaufen.

REISEAPOTHEKE
Ob auf längeren Reisen oder nur mal schnell übers Wochenende, eine Reiseapotheke sollte immer im Gepäck sein.
Hier die wichtigsten Bestandteile für Ihre Hunde-Reiseapotheke:

+ Desinfektionsmittel
+ Wundbalsam
Pfotenbalsam (auch heißer Asphalt tut den Pfoten genauso wenig gut wie
Salz auf eisigen Gehsteigen!)
+ Ohr- und Augenreiniger
Sanfte Hundeseife (vor allem für Badeaufenthalte an stehendem Gewässer
oder im Meer notwendig)
+ Medikamente (bitte beim Tierarzt auf die jeweiligen Bedürfnisse des
Hundes abstimmen lassen!)
+ Verbandszeug + gewebeverstärktes Klebeband
+ Verbandschere
+ Zeckenschutz & Zeckenzange
+ Pinzette zum Entfernen von Schmutz und Fremdkörpern aus Wunden
+ Digital-Fieberthermometer
+ Mittel gegen Übelkeit und zur Beruhigung (z.B. homöopathische Tropfen,
Bachblüten)
+ Flohpuder

REISEANGST
Ist Ihr verbeiniger Begleiter noch kein erfahrener oder ein eher ängstlicher Mitfahrer, kann man ihm auch sanft mit speziellen Bachblüten-Globulis oder abgestimmten Bachblüten-Keksen helfen. Eine Mischung aus Sclerantus, Walnut, Heather und Rescue Remedy kann bei starkem Stress oft Wunder wirken, ohne dabei Nebenwirkungen zu haben. Sie beginnen damit am besten schon 3-4 Tage vor Reiseantritt.
In Akutsituationen können die Globuli auch im 10 Minuten-Takt gegeben werden.

REISEN INS AUSLAND
Wenn Sie mit Ihrem Hund ins Ausland verreisen, benötigen Sie Impfungen und manchmal sogar eine schriftlich Erklärung Ihres Tierarztes. Denken Sie auch an den Vorsorgeschutz gegen Sandmücken, wenn Sie in den Süden fahren.
Die genauen Einreisebestimmungen können Sie hier nachlesen: Einreisebestimmungen für Hunde
Ganz wichtig: Vergessen Sie nicht den EU-Heimtierausweis Ihres Hundes!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihrem vierbeinigen Liebling eine tolle Urlaubszeit!

2015-06-19

DAS GEHÖRT NICHT IN MEINEN NAPF.

Natürlich wollen wir alle unsere vierbeinigen Lieblinge verwöhnen und belohnen. Auch wenn die Versuchung groß ist, seiner Fellnase das eine oder andere Häppchen aus der Welt der Zweibeiner zu gönnen, sollte man vorher ganz genau wissen, welche Lebensmittel für Hunde absolut tabu sind. Denn gerade das, was wir als unwiderstehlich köstlich empfinden, wie zum Beispiel Schokolade oder Weintrauben, kann für unsere Hunde schnell gefährlich werden und böse Folgen haben.

Gleiches gilt aber auch für die kleinen Diebe unter unseren Vierbeinern. Diese sind - ganz der Natur entsprechend - ständig auf der Suche nach etwas Fressbarem, ob im Mülleimer oder am Komposthaufen, Hauptsache sie können ganz im Geheimen nach Herzenslust zuschlagen.

Aber welche Lebensmittel sind für Hunde nun wirklich gefährlich oder sogar giftig?
Grundsätzlich macht die Dosis das Gift - nur weil Ihr Vierbeiner eine Weintraube vertilgt hat, muss er nicht automatisch Symptome einer Vergiftung zeigen. Trotzdem ist es zu empfehlen, dass folgende Lebensmittel idealerweise gar nicht im Napf landen.
Wir haben die wichtigsten hier für Sie zusammengefasst:

GENUSSMITTEL (ALKOHOL, KOFFEIN, NIKOTIN)
Genussmittel wie Koffein oder Alkohol sind absolut giftige Lebensmittel für den Hund und sollten daher dringend außer Reichweite Ihres tierischen Mitbewohners liegen.
Auch Nikotin zählt dazu. Die Aufnahme erfolgt in der Regel durch Kauen bzw. Fressen von herumliegenden Zigaretten oder achtlos weggeworfenen Zigarettenstummeln auf der Straße. Besonders neugierige Fellnasen wie Junghunde und Welpen sind davon stärker betroffen. Sie können Zigaretten leicht zerkauen und sich dabei vergiften. Schon 5-25 Gramm getrockneter Tabak sind eine ausreichend giftige Dosis für Ihren Hund.

KAKAO, SCHOKOLADE
Kakaohaltige Lebensmittel wie zum Beispiel Schokolade sollten grundsätzlich nie verfüttert werden. Das für Hunde giftige Theobromin wird vom Körper unserer Fellnasen schwerer abgebaut.
Je höher der Kakaogehalt, desto höher ist auch der Anteil des Theobromins. Die höchste Menge an Theobromin ist in purem Kakaopulver zu finden - in 100g stecken rund 2000mg. Ab einer Dosis von 100 - 300mg/Kilogramm Körpergewicht können Herz- und Kreislaufversagen die Folge sein und damit zum Tod führen. Besonders bei kleinen Hunderassen kann hier schon eine kleine Menge an Schokolade ausreichen.

ZWIEBEL, KNOBLAUCH, LAUCH
Egal ob roh, gekocht, gegrillt, geschält, getrocknet, in Pulverform oder frisch: Zwiebeln, Lauch und Knoblauch sind in gewissen Mengen (5g/kg Körpergewicht/Tag) Gift für Ihren vierbeinigen Freund. Sie enthalten Sulfide, die die roten Blutkörperchen zerstören und somit eine Blutarmut (Anämie) hervorrufen können. Das ist lebensgefährlich für Ihr Tier.

HÜLSENFRÜCHTE
Linsen, Bohnen und Co. gehören generell nicht in den Futternapf. Im rohen Zustand sind diese giftig und können zu starken Blähungen oder sogar schmerzhaften Krämpfen führen.

WEINTRAUBEN, ROSINEN
Große Vorsicht ist bei Weintrauben oder Rosinen geboten. Beides sind für Ihren Hund giftig. Der Verzehr von Rosinen und Weintrauben führt zu Magenkrämpfen, Durchfall, Erbrechen und sogar zu Nierenversagen. Als gefährliche bzw. giftige Menge gelten schon ca. 10-11 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Sollte der Hund Weintrauben oder Rosinen gegessen haben, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.

STEINOBSTKERNE
Die Kerne, des für uns so leckeren Steinobst wie zum Beispiel Pfirsich, Marille, Kirschen oder Pflaumen enthalten die Giftstoffe Amygdalin und Prunasin, die Blausäure im Organismus des Hundes abspalten. Eine Vergiftung erkennt man an der Atemluft des Hundes, die stark nach Bittermandel riecht. Grundsätzlich empfiehlt es sich, allein schon aufgrund der Größe und entsprechender Verstopfungsgefahr, Obstkerne zu entfernen, bevor man seinem Vierbeiner eine fruchtige Abwechslung im Napf bieten möchte.

ROHES SCHWEINEFLEISCH
Auf gar keinen Fall sollten Sie Hunde mit rohem Schweinefleisch oder rohem Wildschweinfleisch füttern. Sie können für Hunde zu giftigen Lebensmittel werden, wenn sie das Aujeszky-Virus, die sogenannte Pseudowut, enthalten. Das ist zwar für den Menschen ungefährlich, führt aber bei Hunden zu einer Entzündung des Hirns und der Nerven - mit meist tödlichen Folgen. Obwohl in Österreich das Virus beinahe eingedämmt ist, ist aufgrund der oft nicht nachvollziehbaren Herkunft von Fleisch dennoch Vorsicht geboten.

NACHTSCHATTENGEWÄCHSE
Alle rohen Nachtschattengewächse wie Auberginen, Tomaten, Paprika oder ungekochte Kartoffeln enthalten den giftigen Pflanzenstoff Solanin. Insbesondere grüne Tomaten und grüne oder keimende Kartoffeln haben einen hohen Anteil des natürlichen Toxins. Auch das Kochwasser von Kartoffeln sollte immer entsorgt werden und nicht in den Napf kommen.

WAS TUN, WENN ES DOCH EINMAL PASSIERT?
Wenn Ihr Hund größere Mengen von giftigen Lebensmitteln zu sich nimmt, empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
- Stoppen Sie sofort jegliche weitere Aufnahme und suchen Sie so schnell wie möglich einen Tierarzt auf!
- Wenn noch vorhanden, nehmen Sie eine Probe des konsumierten Lebensmittels zum Tierarzt mit.
- Bleiben Sie ruhig, eine Hysterie hilft hier niemanden weiter und wirken Sie außerdem beruhigend auf Ihren Hund ein!

Der beste Schutz, dass Ihr vierbeiniger Liebling keine gesundheitsschädlichen Stoffe zu sich nimmt, ist immer noch den Hund unter Beobachtung und gefährliche Lebensmittel stets außer Reichweite zu haben.

2015-06-06

TIPPS & TRICKS FÜR TIERISCHE ERFRISCHUNGEN AN HEISSEN SOMMERTAGEN

Wenn die Temperaturen jenseits der 30 Grad liegen, ist nicht nur uns Menschen heiß, sondern auch unseren Fellnasen. Wie Sie Ihrem Hund die warmen Tage mit kulinarischen Erfrischungen angenehmer machen, wollen wir Ihnen in unserem heutigen Blog-Thema verraten.

Grundsätzlich gilt: Achten Sie auf Ihren Hund, verzichten Sie lieber mal auf die gewohnte, große Spazierrunde und gönnen Sie sich beiden eine kühle Pause im Schatten. Lassen Sie vor allem Ihren Hund niemals allein im Auto - auch wenn das nur für wenige Minuten sein sollte. Die Temperaturen können sehr schnell gefährlich für die Gesundheit Ihres vierbeinigen Lieblings werden.

Aber nun zu den besonderen Erfrischungen für unsere Fellnasen:

HUNDE-EIS
Eine willkommene Erfrischung ist Hunde-Eis. In Maßen kann man seinem Hund dieses kühle Leckerli gerne anbieten, sofern es dieser auch verträgt. Milcheis, das für den menschlichen Verzehr produziert wird, ist für Hunde nicht geeignet. Das Eis enthält Inhaltsstoffe wie Kuhmilch und Zucker, die bei einem Hund zu Durchfall führen können. Daher schnell und einfach selber machen - und am besten so natürlich wie möglich.

Rezept Hunde-Eis:
Zutaten:
250 ml Ziegenmilchjoghurt
Gekochte Apfelstücke nach Belieben
Gekochte Karottenstücke nach Belieben
Leberwurst nach Belieben

Zutaten vermischen und direkt im Becher ins Kühlfach geben, bis der Inhalt gefroren ist.

GEKÜHLTES HUNDESPIELZEUG
Freunde des Kongs vorzugsweise aus Naturkautschuk wissen um die tolle Beschäftigungsmöglichkeit für Ihre Fellnase. Für eine besonders spannende Erfrischung einfach den Kong mit ein wenig Topfen oder Hüttenkäse gemischt mit Leckerlis befüllen und ab damit in den Tiefkühler. Ein gekühlter Kong eignet sich auch hervorragend für zahnende Welpen.

Erfrischungen für den Hund

KÜHLES OBST
Hunde lieben Obst und für heiße Tage eignen sich leicht gekühlte, saftige Obstsorten wie Melonen, Erdbeeren oder Feigen besonders gut zur Abkühlung. Sie beinhalten gesunde Vitamine und sind auch noch kalorienarm. Achten Sie bei der Fütterung von Obst darauf, dass dieses wirklich überreif ist und auch nur in Maßen gegeben wird.

TIPP: Bleiben Sie immer in der Nähe Ihres Hundes, wenn er sich dem kühlen Genuss hingibt.
Es empfiehlt sich, dem Hund lieber öfters kleinere Portionen zu geben. Eine große Menge an Eis kann schnell zu bösen Entzündungen im Rachenbereich führen.

WASSER
An heißen Tagen ist es besonders wichtig, dass Ihr Hund genug trinkt. Wir haben das Thema an einer anderen Stelle schon einmal aufgegriffen, finden es aber essentiell, es hier nochmals zu erwähnen. Es ist lebensnotwendig, dass Ihr Hund jederzeit trinken kann. Stellen Sie Ihrem Hund daher immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung!

Wenn Sie einen schlechten Trinker haben, können Sie den Wassernapf auch mit diesem fruchtig, frischen Rezept für Ihren Liebling etwas attraktiver gestalten:

Rezept "Erfrischende Alternative im Wassernapf"
1L Wasser
250 ml Teemischung (ausgekühlt) aus Salbei, Schafgarbe, Brombeerblätter und Melisse
(ca. 10 Min. ziehen lassen; max. 1/2 TL pro Kraut)
2 Scheiben überreife Melonen in kleine Stückchen geschnitten (ohne Schale und Kerne)
Gurkenstückchen klein geschnitten nach Belieben
1 kl. Prise Meersalz
Zubereitung:
Alle Zutaten mit 1 L frischem, kühlen Wasser aufgiessen und mit der Pise Meersalz verfeinern. Danach gleich zum Trinken anbieten oder im Kühlschrank aufbewahren.

FÜTTERUNG AN HEISSEN TAGEN
Es kann sein, dass sich das Fressverhalten Ihres Hundes aufgrund der Hitze verändert. Hier wird gerne mal eine Mahlzeit ausgelassen, weil es den Körper zu sehr anstrengt. Abhilfe kann man mit mehreren, kleineren Rationen schaffen. Das belastet weniger und der Hund wird trotzdem über den Tag verteilt mit allen Nährstoffen versorgt.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihrem Hund schöne Sommertage!

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