2015-05-30

Hochwertige Öle sind für eine gesunde Ernährung unserer Hunde lebensnotwendig. Sie sind nicht nur wichtige Nährstoff- und Energielieferanten für den Hundeorganismus, sondern haben auch eine heilsame Wirkung bei Schuppen, glanzlosem Fell, Haarausfall, trockener Haut oder auch bei Juckreiz.

Vor allem bei Hunden, die mit minderwertigem Futter ernährt werden, tritt häufig ein sogenannter Mangel an essentiellen Fettsäuren auf. Diese essentiellen Fettsäuren kann der Organismus des Hundes jedoch nicht selber herstellen. Daher muss er sie in Form von Ölen aus der täglichen Nahrung beziehen. Schon ein paar Tropfen des natürlichen Elixiers täglich ins Futter gemischt, können bereits nach kurzer Zeit eine Verbesserung herbeiführen.

Öle liefern aber nicht nur wertvolle, essentielle Fettsäuren, sondern sind auch für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K erforderlich. Gerade bei der Fütterung von Gemüse und Obst sind Öle die perfekte Ergänzung.

Die besten Öle im Überblick

Borretschöl
Dieses Öl enthält einen sehr hohen Anteil an Gamma-Linolensäure und ist bekannt für seine entzündungshemmende und juckreizmildernde Wirkung. Es ist blutdrucksenkend, gleicht den Cholesterinspiegel aus und schützt die Arterien. Da der Omega-6 Anteil bei diesem Öl sehr hoch ist, sollte es nur in geringen Mengen verfüttert werden.

Hanföl
Das aus dem Samen der Hanfpflanze gewonnene Öl wird erfolgreich bei Haut- und Gelenkserkrankungen eingesetzt und wirkt aufgrund der enthaltenen Linol- und Linolensäuren als natürlicher Entzündungshemmer. Dieses Öl eignet sich besonders gut für allergische Hunde.

Leinöl
Der absolute Star unter den pflanzlichen Ölen! Dieses Öl verfügt über eine schmerzlindernde sowie eine positive Wirkung bei Allergien, bei entzündlichen Prozessen im Magen-Darm-Bereich, bei Hautproblemen wie Ekzemen, Schuppen und Juckreiz. Es hat den höchsten Gehalt an Omega-3 Fettsäuren.

Lachsöl
Das tierische Öl ist reich an essentiellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren und unterstützt bei Juckreiz, schuppiger Haut sowie Fellproblemen.
Es ist ein Klassiker unter den Ölen und beliebte Ergänzung in jedem Futternapf.

Nachtkerzenöl
Das Öl stärkt das Immunsystem und die Haut. Die im Öl enthaltene Gamma-Linolsäure ist Bestandteil der Haut und reguliert die Bildung von natürlichen entzündungshemmenden und juckreizstillenden Botenstoffen. Aufgrund des hohen Omega-6 Gehalts sollten Sie es nur sparsam - idealerweise in Verbindung mit Omega-3 - verwenden.

Schwarzkümmelöl
Das aus den Samen des ägyptischen Schwarzkümmels gewonnene Öl ist äußerst hochwertig und enthält bis zu 60% ungesättigte Fettsäuren. Es wirkt unterstützend im Bereich der Lunge, bei Verdauungsproblemen sowie bei Allergien. Aufgrund seiner ätherischen Öle sollten Sie dieses Öl nur kurzfristig und in geringer Menge einsetzen.

Wallnussöl
Das hochwertige Öl weist ein hervorragendes Omega-3 / Omega-6 Verhältnis auf und stärkt das Immunsystem. Man sagt ihm auch die Hemmung des Wachstum von Krebszellen nach. Es ist reich an den Vitaminen B1, B2 und B6 und kann unseren Vierbeinern gerne angeboten werden.

Wie erkennt man ein gutes Öl?

Die Herstellung ist ausschlaggebend für die Qualität!
Für den Futternapf empfehle ich immer kaltgepresste, so genannte native, pflanzliche Öle - idealerweise in Bio-Qualität. Sie sind besonders hochwertig, da sie mit weniger Schadstoffen belastet sind. Raffinierte Öle sind nicht geeignet. Bei ihrer Herstellung werden wichtige Inhaltsstoffe beinahe zur Gänze zerstört und verlieren so an ihrer natürlichen Wirkung.

Die Anwendung

Aufgrund des unterschiedlichen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6) sollten Öle immer abwechselnd zum Einsatz kommen.

Öle sollten kühl und lichtgeschützt gelagert werden. Wird das Öl zulange dem Licht ausgesetzt, verflüchtigt sich das darin enthaltene Vitamin E, das dem Körper als Antioxidant zur Verfügung steht, und es wird unbrauchbar. Ein ranziges Öl darf nicht mehr verfüttert werden! Greifen Sie daher eher zu kleinen Flaschen. Diese sind nach der Öffnung wesentlich effizienter in Hinsicht maximaler Aufbewahrungszeit von max. 2 Monaten.

Besonders wichtig ist auch die richtige Dosierung der Öle. Ein Zuviel an dem natürlichen Elixier kann bei unseren Fellnasen schnell Durchfall auslösen.
Grundsätzlich gilt: 1 TL pro Tag für einen ca. 20 kg schweren Hund.
Achten Sie auch auf die jeweilige Dosierungsanweisung des Herstellers.

2015-05-17

Gesunder Darm - gestärkte Abwehrkräfte!

Der Darm ist der Sitz der Gesundheit, nicht nur beim Menschen sondern auch bei unseren vierbeinigen Lieblingen.
Dennoch wird der Einfluss des Darms mit seiner Darmflora auf die Gesundheit des Hundes noch oft unterschätzt.

Täglich treffen infektiöse Erreger aus der Umwelt auf den tierischen Organismus, wie z. B. Bakterien, Viren, Pilze und andere Parasiten. Hinzu kommen Schadstoffe aus Luft und Wasser sowie zahlreiche Giftstoffe wie Pestizid-Rückstände oder Schimmelpilzgifte.
Bei einem gut funktionierendem Immunsystem stellen diese bedrohlichen Fremdkörperkontakte für den Organismus kein Problem dar und das Tier ist gesund. Anders bei einem geschwächten oder gestörten Immunsystem. Es entwickeln sich Krankheiten wie:

- Infektionen
- Allergien

- Asthma
- Hauterkrankungen
- Rheuma
- Stoffwechselerkrankungen

Die schädigenden Einflüsse von außen erfolgreich abzuwehren, ist zum großen Teil Aufgabe der Darmpolizei. Hierunter versteht man alle Abläufe der Immunabwehr, die von der Darmschleimhaut ausgehen bzw. von den dort im Darmschleim angesiedelten guten, physiologischen Darmbakterien unterstützt werden.

Wird dieses Zusammenspiel zwischen Wirtsorganismus und physiologischer Darmflora beispielsweise durch falsche Ernährung oder Antibiotikabehandlungen gestört, ist die Abwehrlage des Körpers geschwächt und damit durch krankmachende Einflüsse stärker angreifbar.

Was kann man tun, um die Widerstandsfähigkeit seines vierbeinigen Lieblings zu stärken?

PK für Tiere ist für mich persönlich das Mittel der Wahl, wenn es um die Unterstützung der körpereigenen Abwehrkäfte des Hundes geht.

Die fermentierte Kräuterhefe hält die Keimbesiedelung des Darms im gesunden Gleichgewicht und enthält hochwertiges Eiweiß, Enzyme, Vitamine, insbesondere einen Vitamin-B-Komplex mit erhöhtem Thiamin (Vit B1), Mineralien, Spurenelemente und die gesunde Kraft der Kräuter.

Ich empfehle die PK-Kräuterhefe ergänzend in der Fütterung bei Hunden mit Darmproblemen (insbesondere nach Wurmkuren, Medikamentengabe, Antibiotika-Einsatz), bei mäkeligen und zu mageren Tieren sowie bei Haut- und Fellproblemen (Juckreiz, Ekzem, Pilzbefall etc.) wie auch bei Futtermittelallergien.

Mit dem täglichen Futter verabreicht oder bei Bedarf als Intensivkur angewendet, zeigt sich bei unseren Fellnasen neben den klassischen, positiven Wirkungen der Hefe auf Haut und Haar eine allgemein erhöhte Vitalität und eine größere Widerstandsfähigkeit.

Die flüssige, plasmolysierte Hefe wirkt antioxidativ, toxinbindend, aktiviert die Immunzellen, stimuliert das Immunsystem und wirkt regulierend auf die Mikroflora des Darms.

Langjährige Anwender von PK für Tiere wissen aus eigener Erfahrung, wie gut die enthaltene PK-Strath-Kräuterhefe ihrem Schützling auf Dauer tut. Das überrascht nicht sonderlich, ist die allgemein gesunderhaltende Wirkung der Hefe seit Jahrzehnten bekannt. Neu ist die wissenschaftliche Erkenntnis, warum das so ist:

Gesunde Darmflora = starke Abwehrkräfte!

2015-05-10

Hunde Smoothie leicht gemacht

Smooth it!

Smoothies sind gerade der letzte Schrei! Wir Zweibeiner lieben die energiereichen Mixgetränke aus Obst und Gemüse - und geht man nach den Gesundheitsgurus unserer Zeit, kann es dabei gar nicht grün genug zugehen.

Wenn es um grüne Smoothies geht, sprechen wir von den interessantesten Zutaten wie Salat, Gurken oder Spinat, aber auch von Wildkräutern, die quasi gratis vor der eigenen Tür wachsen. Die Rede ist von sogenannten Superfoods wie Löwenzahn, Gänseblümchen & Co.

Zum Start der Kräutersaison haben wir uns in der Natur umgesehen und für unsere vierbeinigen Lieblinge eine besonders leckere Erfrischung gezaubert.

Zu beachten gilt: Wenn Sie Wildkräuter sammeln, dann idealerweise auf einer ungedüngten Wiese und fernab von Straßen. Für unsere Vierbeiner kommt nur pure Natur in die Schale - sprich: frei von jeglichen Schadstoffen.

Lust auf einen tollen Hunde-Smoothie?

Für unseren Greenhound Smoothie haben wir uns für die Wildkräuter Löwenzahnblätter und Gänseblümchen entschieden. Sie wachsen praktisch in jedem Garten oder auf jeder Wiese.
Löwenzahn ist für die Verdauung, das Immunsystem und den Stoffwechsel unentbehrlich und unterstützt auch bei Hautkrankheiten.
Gänseblümchen sind ein gute Variante, um unsere Fellnasen gesund in die Sommerzeit starten zu lassen. Neben ihrer blutreinigenden, entzündungshemmenden und verdauungsfördernden Wirkung, helfen die kleinen Blüten auch bei Erkältungen, Nieren- und Blasenleiden sowie bei Rheuma. Zudem regen sie den Stoffwechsel und den Appetit an.
Soviel zur Theorie ;-)

Shmoothie für den Hund Step by step

Rezept:
Greenhound Smoothie
Zubereitungszeit: 5 min.
Zutaten:

200ml Ziegenmilchjoghurt
1/2 Apfel
6 Scheiben Gurken
Etwas Minze
Etwas Melisse
Grüner Pflücksalat
Eine Handvoll Löwenzahn
Eine Handvoll Gänseblümchenköpfe (bei trächtigen Hündinnen weglassen!)

Alle frischen Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Zutaten klein schneiden und in einen Standmixer geben. Alles fein pürieren. Fertig!






2015-05-02

Hallo Nachwuchs - die richtige Ernährung für Welpen


HALLO NACHWUCHS!


Der Frühling ist nicht nur die Zeit, in der alles wieder erblüht und wächst, sondern auch Hochsaison für tierischen Nachwuchs. Nachdem ich diese Woche wieder einmal Zeugin davon werden durfte, welch wunderbares Erlebnis eine Hundegeburt sein kann, möchte ich heute gerne das Thema Ernährung von Welpen aufgreifen.
Vielleicht freut sich der eine oder andere von Ihnen ja gerade auf ein zukünftiges, vierbeiniges Familienmitglied, ist sich aber bezüglich der richtigen Ernährung des kleines Erdenwesens noch nicht sicher. Glauben Sie mir: Mir ging es vor einem Jahr genauso, als mein kleiner Cocker Spaniel-Welpe bei uns eingezogen ist. Man will nichts falsch machen und versucht, dem Welpen einen glücklichen Start in die Welt zu ermöglichen. Denn in diesem Lebensabschnitt entscheidet sich, ob aus Ihrem kleinen Welpen ein munterer, kräftiger und gesunder Hund wird.

Der Grundstein für ein gesundes, glückliches Hundeleben
Allen voran steht da natürlich eine ausgewogene Ernährung.
Mit der Ernährung der Welpen wird der Grundstein für die Entwicklung gelegt. Um den kleinen Schützling zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Menge an Nährstoffen zu versorgen, ist es daher notwendig, dass der körperliche Zustand Ihres Welpen und die Gesundheit stets kontrolliert werden.

Grundsätzlich gilt: Welpen benötigen ungefähr die doppelte Menge an Energie und Nährstoffen im Vergleich zum ausgewachsenen Hund. Da der Magen klein ist und dieser keine großen Futtermengen verkraftet, gleichzeitig aber ein hoher Nährstoffbedarf besteht, sollte die Fütterung in den ersten 2-3 Monaten 4-5 mal täglich, in den ersten 4-6 Monaten 3-4mal täglich und schließlich ab dem 6. Monat 2-3 mal täglich erfolgen.




Das Wichtigste bei der Welpen-Ernährung ist die Zusammensetzung des Futters. Es muss die richtigen Mengen im abgestimmten Verhältnis an Nährstoffen enthalten: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine. Vor allem für Kalzium besteht ein größerer Bedarf. Dieses muss im Verhältnis zu Phosphor ausgeglichen sein, damit ein optimales Knochenwachstum unter dem Einfluss von Vitamin D stattfinden kann und sich der Welpe gut entwickelt.

Wenn man einen Welpen adoptiert, bekommt man neben Empfehlungen zur richtigen Pflege oft auch ein Ernährungs-Starterpaket überreicht. Hier lohnt es sich einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen, um sicher zu gehen, dass das Futter wirklich hochwertig (Lebensmittelqualität, artgerechte Rezepturen, natürliche Rohstoffe,...) ist und nicht zu einem Großteil aus Füllmaterialien wie Getreide, Rübenschnitzel, künstlich zugesetzten Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen oder sogar sensorischen Stoffen (Geschmacksverstärkern, Farbstoffen, etc.) oder Hydrolysaten besteht. Je natürlicher und qualitativer die Zusammensetzung des Futters ist, umso besser für Ihre kleine Fellnase.

Kommt der Welpe vom Züchter, ist er meist schon an eine bestimmte Nahrung gewöhnt. Möchten Sie dieses Futter wechseln, empfiehlt es sich zu warten bis sich der Welpe eingewöhnt hat und anschließend eine langsame Umstellung von bis zu 14 Tagen durchzuführen. Die neue Nahrung sollte dabei nach und nach beigemischt werden, selbst wenn Ihr Welpe es auf Anhieb frisst. Dadurch wird verhindert, dass der Magen von Welpen empfindlich reagiert oder sich sogar Durchfall einstellt.

Hallo Nachwuchs Terra Canis


Die Qual der richtigen Futterwahl - Selbst zubereiten, Trocken- oder Nassfutter?
Nicht jedes Hundefutter ist für die Fütterung von Welpen geeignet. Welpenfutter muss im Volumen eingeschränkt sein und damit die erforderlichen Nährstoffe in starker Konzentration enthalten. Entscheidet man sich für Frischfütterung bzw. für das Selbst zubereiten, muss man sich bewusst sein, dass hier entsprechendes Know-How vorhanden sein muss, um das richtige Mengenverhältnis für eine optimale Nährstoffversorgung zu finden. Dafür sollte man auf alle Fälle eine Tierernährungsberatung in Anspruch nehmen, um sicherzugehen, dass der Welpe ausreichend versorgt ist und es zu keinen Mangelerscheinungen kommt.
Vor allem für unerfahrene Welpenbesitzer ist hier eine speziell für die Bedürfnisse der Welpen abgestimmte Fertignahrung zu empfehlen. Diese enthält in der richtigen Dosierung alles, was ein heranwachsender Hund benötigt.

Achten Sie darauf, dass immer die vorgeschriebene Menge eingehalten wird. Gerade beim Trockenfutter kann es aufgrund der Nährstoffdichte schnell zu einer Überfütterung kommen, da zum einen die geringe Menge des Trockenfutters täuscht und zum anderen der Sättigungseffekt aufgrund des fehlenden Volumens erst später eintritt, da Trockenfutter erst im Magen zu quellen beginnt.
Bei der Fütterung von Feuchtfutter ist eine Überfütterung nicht so leicht möglich, da hier im Vergleich zum Trockenfutter der Sättigungseffekt durch den höheren Wassergehalt viel schneller eintritt.

Bitte füttern Sie stets in Zimmertemperatur und stellen Sie immer frisches Trinkwasser bereit vor allem in der warmen Jahreszeit sollte das ohnehin Standard sein. Die Näpfe sollten immer sauber sein.

Auch wenn man dem kleinen Welpen mit seinen Kulleräuglein kaum widerstehen kann, sollten Sie es vermeiden, Ihrem Hund etwas von Ihrem Essen abzugeben. Es versorgt ihn nicht mit den richtigen ausgewogenen Nährstoffen. Gehen Sie daher bei Welpen auch sparsam mit Leckerlis um. Zu viele davon können zu unerwünschter Gewichtszunahme oder einem Nährstoffungleichgewicht führen.

Ob Ihr Hund optimal ernährt ist, sehen Sie ihm an, denn ein gesunder Junghund hat ein schönes, glänzendes Fell, ist schlank, aber nicht mager. Er liebt es, sich zu bewegen und die Welt zu erkunden und kann gar nicht genug vom Spielen und Toben bekommen.
Wenn Sie also die oben genannten Tipps beherzigen, steht einem fröhlichen und gesunden Erwachsenwerden Ihres Schützlings nichts im Weg!

PS: Wenn Sie Fragen zur Ernährung Ihres Neuzugangs haben oder bei dem aktuellen Futter unsicher sind, können Sie sich jederzeit gerne an mich wenden.
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2015-04-27


WASSER - DAS LEBENSELIXIER

Der Sommer hält Einzug und mit Ihm brütend, heiße Temperaturen. Wer von uns erfrischt sich da nicht gerne bei einem kühlen Glas Trinkwasser? Gleiches gilt für Hunde. Sie brauchen Wasser nicht nur zur Kühlung, sondern es ist für Sie existentiell, um zu überleben.

Wissen Sie eigentlich, wie viel Ihr Hund täglich trinkt?

Hunde können unter Umständen zwar mehrere Wochen ohne feste Nahrung überleben, ohne Trinkwasser jedoch würde ihr Organismus bereits nach wenigen Tagen vollkommen zusammenbrechen. Wasser ist ein wichtiger Bestandteil aller Körperfunktionen des Hundes. Es ist notwendig, um einerseits bei der Verdauung mitzuhelfen und Futterkomponenten zu lösen, andererseits transportiert es Nährstoffe aus dem Darm über die Blutbahn zu den Geweben, wo sie benötigt werden. Für den Stoffwechsel ist Wasser ebenso essentiell wie für die Ausscheidung von Giftstoffen über die Nieren. Nicht zuletzt wird die Körpertemperatur des Hundes über das Wasser reguliert und hilft ihm so abzukühlen.

Wie viel Wasser braucht der Hund?

Der Wasserbedarf von Hunden ist unterschiedlich und richtet sich nach Faktoren wie Futterzusammensetzung, Außentemperatur und Klima, Alter sowie Aktivität und Leistung des Hundes. So ergeben sich beim erwachsenen Hund durchschnittliche Werte von 35 - 60 ml Wasser/kg Körpergewicht. Das lebensnotwendige Wasser gelangt auf drei verschiedenen Wegen in den Körper des Hundes. Zum einen bildet der Organismus des Hundes während des Stoffwechselvorganges selbst Wasser. Zum anderen wird ein Teil des Wasserbedarfs über die Aufnahme des Hundefutters gedeckt, der bei Nass- oder Trockenfutter unterschiedlich hoch ausfallen kann. Auch Hunde, die roh gefüttert bzw. gebarft ernährt werden, beziehen einen nicht unwesentlichen Teil direkt über die Nahrung. Den Rest an Wasser nimmt der Hund über das Trinken auf.


Wasser Lebenselixier für Hunde

Hat der Hund nicht die Möglichkeit, Wasser aufzunehmen, wird dieser Wassermangel automatisch über den Körper kompensiert, sprich, es wird weniger Wasser in Form von Harn und Kot abgegeben, dafür aber vermehrt auf das körpereigene Wasser in Muskulatur und Gewebe zurückgegriffen. Es kommt relativ schnell zur Dehydration.


Ob ein Hund dehydriert ist, kann man am besten mit dem Hautfaltentest feststellen. Hierfür zieht man eine Hautfalte am Tier hoch und lässt diese wieder los. Wenn diese sofort in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehrt, kann man davon ausgehen, dass der Hund einen normalen Flüssigkeitshaushalt hat. Verstreicht die Hautfalte allerdings nur langsam oder gar nicht, leidet das Tier bereits unter Austrocknung. Zusätzlich kann man auch an der Maulschleimhaut die Feuchtigkeit und die kapillare Rückfüllungszeit beurteilen. Wirkt die Maulschleimhaut stumpf und pappig, liegt eine Austrocknung nahe, ebenso wenn die Rückfüllungszeit der Haut deutlich verzögert ist. Dann besteht bereits ein massives Kreislaufproblem.

Welches Wasser eignet sich für unsere Vierbeiner am besten?
Hunde benötigen nicht nur hochwertiges, gesundes Hundefutter, sondern auch eine ausreichende Versorgung mit frischem, sauberem Trinkwasser. Auch hier gilt es einige Dinge zu beachten, denn nicht jedes Wasser eignet sich auch für unsere vierbeinigen Lieblinge.

Grundsätzlich gilt: Wasser sollte immer zur freien Verfügung stehen, insbesondere an heißen Tagen und nach Aktivitäten. Es ist sinnvoll, das Wasser an mehreren Stellen des Hauses anzubieten und mindestens zweimal am Tag zu wechseln.
Welches Wasser ist geeignet Beobachten Sie Ihren Hund beim Trinken! Trinkt dieser nur widerwillig oder schlabbert lieber das Wasser von natürlichen Gewässern, kann man davon ausgehen, dass etwas mit dem Trinkwasser nicht stimmt. Ist es bekannt, dass die örtliche Wasserqualität unzureichend ist, sollte man zu stillem Mineralwasser greifen. Vorsicht ist auch bei Meerwasser und stehenden Gewässern geboten! Ersteres führt bei einer zu hohen Aufnahme zu Durchfall, letzteres kann aufgrund von Verunreinigung wie Bakterien, Algen, aber auch Düngemitteln und Pestiziden aus der Landwirtschaft mindestens genauso ungesund sein. Auch die oft gut gemeinten Wassernäpfe vor Geschäften sind zwar eine tierliebende Idee, bieten aber leider bedingt durch die Nutzung unterschiedlicher Hunde auch Platz für Keime aller Art. Es empfiehlt sich daher immer, frisches Wasser von zu Hause mitzunehmen.

Mein Hund ist ein schlechter Trinker, was tun?
Es gibt unterschiedliche Ansätze, dem Hund das Wasser schmackhafter zu machen.
Eine willkommene Abwechslung für jede Fellnase ist es, das Wasser mit Brühe oder Buttermilch anreichern. Letztere ist eine ganz besonders leckere Erfrischung für Ihren Hund. Auch kann man die täglichen Mahlzeiten mit etwas Wasser anreichern.

Wer lieber auf alternative Methoden setzt, kann hier zum Beispiel unterstützend mit durch Edelsteine bioenergetisiertem Wasser entgegenwirken. Die Herstellung von belebtem Wasser erfolgt sehr einfach und kostengünstig. Einfach Edelsteine in einen Krug aus Glas mit Wasser einlegen und nach 12 Stunden den Trinknapf des Hundes damit füllen. Diese Methode reinigt das Wasser auf natürliche Art. Sie werden vom Ergebnis überrascht sein!

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