2015-05-02

Hallo Nachwuchs - die richtige Ernährung für Welpen


HALLO NACHWUCHS!


Der Frühling ist nicht nur die Zeit, in der alles wieder erblüht und wächst, sondern auch Hochsaison für tierischen Nachwuchs. Nachdem ich diese Woche wieder einmal Zeugin davon werden durfte, welch wunderbares Erlebnis eine Hundegeburt sein kann, möchte ich heute gerne das Thema Ernährung von Welpen aufgreifen.
Vielleicht freut sich der eine oder andere von Ihnen ja gerade auf ein zukünftiges, vierbeiniges Familienmitglied, ist sich aber bezüglich der richtigen Ernährung des kleines Erdenwesens noch nicht sicher. Glauben Sie mir: Mir ging es vor einem Jahr genauso, als mein kleiner Cocker Spaniel-Welpe bei uns eingezogen ist. Man will nichts falsch machen und versucht, dem Welpen einen glücklichen Start in die Welt zu ermöglichen. Denn in diesem Lebensabschnitt entscheidet sich, ob aus Ihrem kleinen Welpen ein munterer, kräftiger und gesunder Hund wird.

Der Grundstein für ein gesundes, glückliches Hundeleben
Allen voran steht da natürlich eine ausgewogene Ernährung.
Mit der Ernährung der Welpen wird der Grundstein für die Entwicklung gelegt. Um den kleinen Schützling zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Menge an Nährstoffen zu versorgen, ist es daher notwendig, dass der körperliche Zustand Ihres Welpen und die Gesundheit stets kontrolliert werden.

Grundsätzlich gilt: Welpen benötigen ungefähr die doppelte Menge an Energie und Nährstoffen im Vergleich zum ausgewachsenen Hund. Da der Magen klein ist und dieser keine großen Futtermengen verkraftet, gleichzeitig aber ein hoher Nährstoffbedarf besteht, sollte die Fütterung in den ersten 2-3 Monaten 4-5 mal täglich, in den ersten 4-6 Monaten 3-4mal täglich und schließlich ab dem 6. Monat 2-3 mal täglich erfolgen.




Das Wichtigste bei der Welpen-Ernährung ist die Zusammensetzung des Futters. Es muss die richtigen Mengen im abgestimmten Verhältnis an Nährstoffen enthalten: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine. Vor allem für Kalzium besteht ein größerer Bedarf. Dieses muss im Verhältnis zu Phosphor ausgeglichen sein, damit ein optimales Knochenwachstum unter dem Einfluss von Vitamin D stattfinden kann und sich der Welpe gut entwickelt.

Wenn man einen Welpen adoptiert, bekommt man neben Empfehlungen zur richtigen Pflege oft auch ein Ernährungs-Starterpaket überreicht. Hier lohnt es sich einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen, um sicher zu gehen, dass das Futter wirklich hochwertig (Lebensmittelqualität, artgerechte Rezepturen, natürliche Rohstoffe,...) ist und nicht zu einem Großteil aus Füllmaterialien wie Getreide, Rübenschnitzel, künstlich zugesetzten Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen oder sogar sensorischen Stoffen (Geschmacksverstärkern, Farbstoffen, etc.) oder Hydrolysaten besteht. Je natürlicher und qualitativer die Zusammensetzung des Futters ist, umso besser für Ihre kleine Fellnase.

Kommt der Welpe vom Züchter, ist er meist schon an eine bestimmte Nahrung gewöhnt. Möchten Sie dieses Futter wechseln, empfiehlt es sich zu warten bis sich der Welpe eingewöhnt hat und anschließend eine langsame Umstellung von bis zu 14 Tagen durchzuführen. Die neue Nahrung sollte dabei nach und nach beigemischt werden, selbst wenn Ihr Welpe es auf Anhieb frisst. Dadurch wird verhindert, dass der Magen von Welpen empfindlich reagiert oder sich sogar Durchfall einstellt.

Hallo Nachwuchs Terra Canis


Die Qual der richtigen Futterwahl - Selbst zubereiten, Trocken- oder Nassfutter?
Nicht jedes Hundefutter ist für die Fütterung von Welpen geeignet. Welpenfutter muss im Volumen eingeschränkt sein und damit die erforderlichen Nährstoffe in starker Konzentration enthalten. Entscheidet man sich für Frischfütterung bzw. für das Selbst zubereiten, muss man sich bewusst sein, dass hier entsprechendes Know-How vorhanden sein muss, um das richtige Mengenverhältnis für eine optimale Nährstoffversorgung zu finden. Dafür sollte man auf alle Fälle eine Tierernährungsberatung in Anspruch nehmen, um sicherzugehen, dass der Welpe ausreichend versorgt ist und es zu keinen Mangelerscheinungen kommt.
Vor allem für unerfahrene Welpenbesitzer ist hier eine speziell für die Bedürfnisse der Welpen abgestimmte Fertignahrung zu empfehlen. Diese enthält in der richtigen Dosierung alles, was ein heranwachsender Hund benötigt.

Achten Sie darauf, dass immer die vorgeschriebene Menge eingehalten wird. Gerade beim Trockenfutter kann es aufgrund der Nährstoffdichte schnell zu einer Überfütterung kommen, da zum einen die geringe Menge des Trockenfutters täuscht und zum anderen der Sättigungseffekt aufgrund des fehlenden Volumens erst später eintritt, da Trockenfutter erst im Magen zu quellen beginnt.
Bei der Fütterung von Feuchtfutter ist eine Überfütterung nicht so leicht möglich, da hier im Vergleich zum Trockenfutter der Sättigungseffekt durch den höheren Wassergehalt viel schneller eintritt.

Bitte füttern Sie stets in Zimmertemperatur und stellen Sie immer frisches Trinkwasser bereit vor allem in der warmen Jahreszeit sollte das ohnehin Standard sein. Die Näpfe sollten immer sauber sein.

Auch wenn man dem kleinen Welpen mit seinen Kulleräuglein kaum widerstehen kann, sollten Sie es vermeiden, Ihrem Hund etwas von Ihrem Essen abzugeben. Es versorgt ihn nicht mit den richtigen ausgewogenen Nährstoffen. Gehen Sie daher bei Welpen auch sparsam mit Leckerlis um. Zu viele davon können zu unerwünschter Gewichtszunahme oder einem Nährstoffungleichgewicht führen.

Ob Ihr Hund optimal ernährt ist, sehen Sie ihm an, denn ein gesunder Junghund hat ein schönes, glänzendes Fell, ist schlank, aber nicht mager. Er liebt es, sich zu bewegen und die Welt zu erkunden und kann gar nicht genug vom Spielen und Toben bekommen.
Wenn Sie also die oben genannten Tipps beherzigen, steht einem fröhlichen und gesunden Erwachsenwerden Ihres Schützlings nichts im Weg!

PS: Wenn Sie Fragen zur Ernährung Ihres Neuzugangs haben oder bei dem aktuellen Futter unsicher sind, können Sie sich jederzeit gerne an mich wenden.
Jetzt Kontakt aufnehmen >

2015-04-27


WASSER - DAS LEBENSELIXIER

Der Sommer hält Einzug und mit Ihm brütend, heiße Temperaturen. Wer von uns erfrischt sich da nicht gerne bei einem kühlen Glas Trinkwasser? Gleiches gilt für Hunde. Sie brauchen Wasser nicht nur zur Kühlung, sondern es ist für Sie existentiell, um zu überleben.

Wissen Sie eigentlich, wie viel Ihr Hund täglich trinkt?

Hunde können unter Umständen zwar mehrere Wochen ohne feste Nahrung überleben, ohne Trinkwasser jedoch würde ihr Organismus bereits nach wenigen Tagen vollkommen zusammenbrechen. Wasser ist ein wichtiger Bestandteil aller Körperfunktionen des Hundes. Es ist notwendig, um einerseits bei der Verdauung mitzuhelfen und Futterkomponenten zu lösen, andererseits transportiert es Nährstoffe aus dem Darm über die Blutbahn zu den Geweben, wo sie benötigt werden. Für den Stoffwechsel ist Wasser ebenso essentiell wie für die Ausscheidung von Giftstoffen über die Nieren. Nicht zuletzt wird die Körpertemperatur des Hundes über das Wasser reguliert und hilft ihm so abzukühlen.

Wie viel Wasser braucht der Hund?

Der Wasserbedarf von Hunden ist unterschiedlich und richtet sich nach Faktoren wie Futterzusammensetzung, Außentemperatur und Klima, Alter sowie Aktivität und Leistung des Hundes. So ergeben sich beim erwachsenen Hund durchschnittliche Werte von 35 - 60 ml Wasser/kg Körpergewicht. Das lebensnotwendige Wasser gelangt auf drei verschiedenen Wegen in den Körper des Hundes. Zum einen bildet der Organismus des Hundes während des Stoffwechselvorganges selbst Wasser. Zum anderen wird ein Teil des Wasserbedarfs über die Aufnahme des Hundefutters gedeckt, der bei Nass- oder Trockenfutter unterschiedlich hoch ausfallen kann. Auch Hunde, die roh gefüttert bzw. gebarft ernährt werden, beziehen einen nicht unwesentlichen Teil direkt über die Nahrung. Den Rest an Wasser nimmt der Hund über das Trinken auf.


Wasser Lebenselixier für Hunde

Hat der Hund nicht die Möglichkeit, Wasser aufzunehmen, wird dieser Wassermangel automatisch über den Körper kompensiert, sprich, es wird weniger Wasser in Form von Harn und Kot abgegeben, dafür aber vermehrt auf das körpereigene Wasser in Muskulatur und Gewebe zurückgegriffen. Es kommt relativ schnell zur Dehydration.


Ob ein Hund dehydriert ist, kann man am besten mit dem Hautfaltentest feststellen. Hierfür zieht man eine Hautfalte am Tier hoch und lässt diese wieder los. Wenn diese sofort in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehrt, kann man davon ausgehen, dass der Hund einen normalen Flüssigkeitshaushalt hat. Verstreicht die Hautfalte allerdings nur langsam oder gar nicht, leidet das Tier bereits unter Austrocknung. Zusätzlich kann man auch an der Maulschleimhaut die Feuchtigkeit und die kapillare Rückfüllungszeit beurteilen. Wirkt die Maulschleimhaut stumpf und pappig, liegt eine Austrocknung nahe, ebenso wenn die Rückfüllungszeit der Haut deutlich verzögert ist. Dann besteht bereits ein massives Kreislaufproblem.

Welches Wasser eignet sich für unsere Vierbeiner am besten?
Hunde benötigen nicht nur hochwertiges, gesundes Hundefutter, sondern auch eine ausreichende Versorgung mit frischem, sauberem Trinkwasser. Auch hier gilt es einige Dinge zu beachten, denn nicht jedes Wasser eignet sich auch für unsere vierbeinigen Lieblinge.

Grundsätzlich gilt: Wasser sollte immer zur freien Verfügung stehen, insbesondere an heißen Tagen und nach Aktivitäten. Es ist sinnvoll, das Wasser an mehreren Stellen des Hauses anzubieten und mindestens zweimal am Tag zu wechseln.
Welches Wasser ist geeignet Beobachten Sie Ihren Hund beim Trinken! Trinkt dieser nur widerwillig oder schlabbert lieber das Wasser von natürlichen Gewässern, kann man davon ausgehen, dass etwas mit dem Trinkwasser nicht stimmt. Ist es bekannt, dass die örtliche Wasserqualität unzureichend ist, sollte man zu stillem Mineralwasser greifen. Vorsicht ist auch bei Meerwasser und stehenden Gewässern geboten! Ersteres führt bei einer zu hohen Aufnahme zu Durchfall, letzteres kann aufgrund von Verunreinigung wie Bakterien, Algen, aber auch Düngemitteln und Pestiziden aus der Landwirtschaft mindestens genauso ungesund sein. Auch die oft gut gemeinten Wassernäpfe vor Geschäften sind zwar eine tierliebende Idee, bieten aber leider bedingt durch die Nutzung unterschiedlicher Hunde auch Platz für Keime aller Art. Es empfiehlt sich daher immer, frisches Wasser von zu Hause mitzunehmen.

Mein Hund ist ein schlechter Trinker, was tun?
Es gibt unterschiedliche Ansätze, dem Hund das Wasser schmackhafter zu machen.
Eine willkommene Abwechslung für jede Fellnase ist es, das Wasser mit Brühe oder Buttermilch anreichern. Letztere ist eine ganz besonders leckere Erfrischung für Ihren Hund. Auch kann man die täglichen Mahlzeiten mit etwas Wasser anreichern.

Wer lieber auf alternative Methoden setzt, kann hier zum Beispiel unterstützend mit durch Edelsteine bioenergetisiertem Wasser entgegenwirken. Die Herstellung von belebtem Wasser erfolgt sehr einfach und kostengünstig. Einfach Edelsteine in einen Krug aus Glas mit Wasser einlegen und nach 12 Stunden den Trinknapf des Hundes damit füllen. Diese Methode reinigt das Wasser auf natürliche Art. Sie werden vom Ergebnis überrascht sein!

2015-04-25

Bon(e) appetit!


Bon(e) appetit!


Jeder kennt das Bild vom Hund mit dem Knochen im Maul. Aber dennoch sind viele Hundebesitzer verunsichert, wenn es um das Thema Knochenfütterung geht. Sind Knochen nun gesund oder doch gefährlich? Wir klären auf!

Knochen zu füttern bietet dem Hund viele Vorteile und ist eine artgerechte und vor allem gesunde Beschäftigung für unsere Vierbeiner.
Knochen sind wertvoller Kalzium-, Eisen-, Fett-, Mineralien- und Enzymlieferanten. Sie bieten eine natürliche Methode zur Zahnreinigung und sind Trainingspartner für die Kopf- und Nackenmuskulatur. Zusätzlich kann sich der Magen gerade wegen dem langsamen Abnagen ideal auf die Verdauung vorbereiten und ein Sättigungsgefühl tritt früher ein.

Bei der Knochenfütterung gilt das oberste Gebot: wenn gefüttert, dann ausschließlich roh!
Gekochte, gebratene, gegrillte oder anders erhitzte Knochen sind für Hunde nicht geeignet, da sich durch die Hitze die Knochenstruktur verändert, diese schnell splittern und so zu ernsthaften Verletzungen führen können.
Ein weiterer Faktor, der zum Splittern eines Knochen führen kann, ist das Alter des Tieres, von dem er stammt. Je älter das Tier ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass seine Knochen mineralisieren und dadurch brüchig werden. Hunden sollten daher ausschließlich Knochen von jungen Tieren gegeben werden, denn diese sind noch weich und elastisch und splittern deshalb nicht.

An die Fütterung von Knochen sollten vor allem junge Hunde langsam gewöhnt werden. Am besten eignen sich für den Einstieg kleine, weiche Knochen, zum Beispiel Hühnerhälse. Sie splittern nicht, sind leicht zu zerbeißen und von Fleisch umhüllt. So wird genügend Magensäure produziert und eine Verdauung ohne Probleme ermöglicht.


Verfüttern Sie Knochen maßvoll, idealerweise einmal die Woche, da sie bei einer zu großen Menge zu hartem Kot führen können. Es entsteht der sogenannte "Knochenkot", ein harter, weißer Kot, der nur unter heftigem Pressen abgesetzt werden und zu Verstopfung führen kann.

Knochen sollten immer in einer hundgerechten Größe verfüttert werden. Das vermeidet, dass Ihr vierbeiniger Liebling sie nicht auf einmal herunterschlucken kann.
Besondere Vorsicht ist für unsere Hunde bei leckeren Markknochen geboten. In Scheiben geschnitten können diese beim Versuch diese auszulecken, über den Unterkiefer oder die Zunge gestreift werden. Unsere Fellnasen sind dann alleine oft nicht mehr in der Lage, sich zu befreien und verletzen sich bei dem Versuch den unwillkommenen Gast wieder loszuwerden.

Es empfiehlt sich, Knochen immer unter Aufsicht zu füttern.


Welche Knochen eignen sich besonders für die Fütterung?

Idealerweise sollten Knochen von Fleisch oder sogar Fell umgeben sein, da diese so besser verdaut werden können.
Hühnerhälse, Lammbrust/-beine, Kniegelenke, Ziegen- oder Lammrippen, Kalbsknochen, Kaninchenknochen, Fische mit Gräten, aber auch Geflügelknochen oder Rinderknochen von der Brust sind die Knochen der Wahl. Letztere sind zwar sehr gut verdaulich, enthalten allerdings meist weniger essentielle Fettsäuren als andere Knochen.
Keine Angst vor Geflügelknochen oder Fischgräten! Roh verfüttert sind diese ein besonderer Leckerbissen für Fellnasen.
Vorsicht ist bei Röhrenknochen geboten! Diese eignen sich nicht zur Fütterung von Hunden.

Knochen sind Bestandteil einer natürlichen Ernährung des Hundes. Wenn man also die oben genannten Punkte beachtet, steht einem entspannten Kauvergnügen nichts mehr im Wege!

2015-04-17


Auf die Plätze, fertig, SPIEL!!!


Hunde sind ganz ihrem Urahn dem Wolf entsprechend Jäger und lieben es, sich ihr Futter spielend zu erarbeiten. Genau diesem Prinzip folgen Futterspiele.

Futterspiele sind spezielle, komplexe Spielkonstruktionen in Kombination mit geschickt platzierten Leckerlis, die für Hunde besonders wertvoll sind, denn sie schulen nicht nur den Geruchsinn, sondern fordern auch die Nasenarbeit. Eine Beschäftigung, die Hunde über alles lieben, aber auch ganz schön anstrengend sein kann.

Wenn Sie Ihren vierbeinigen Liebling dabei noch motivieren und unterstützen, fördert das zusätzlich das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier. In Zusammenhang mit einer Ernährungsumstellung und Bewegung sind Futterspiele auch ideal für übergewichtige Hunde. Besonders heikle Vierbeiner gewinnen durch Futterspiele wieder vermehrt Lust an der Nahrungsaufnahme. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass durch das Kauen der gefundenen Leckerlis Zahnfleisch und Zähne trainiert und die Mundhygiene positiv beeinflusst wird.

Veggie, schwanzwedelnde Reporterin des Mr. & Mrs. Dog® Presseteams wollte das natürlich selbst ausprobieren und hat Geschäftsführer Dipl. Ing. Andreas Citak von My Intelligent Dogs® zum tierischen Interview gebeten.



Veggie: Herr Citak, Sie sind der Erfinder der My Intelligent Dogs® - Futterspiele. Wie ist die Idee dazu entstanden?

Andreas Citak:
Die Idee zu den Futterspielen ist aus Eigenbedarf entstanden. Meine Dackel-Dame Sarah liebt Intelligenzspiele aller Art. Allerdings war sie von den Standard-Spielen, die man am Markt so findet, schnell gelangweilt. Da ich selbst ein großer Sudoku-Fan bin, dachte ich mir, so etwas bau ich jetzt auch für meine Hündin. Nach mehreren Prototypen hat Sarah das Spiel für gut befunden und so fanden sich immer mehr Spielideen, die letztendlich den Antrieb zur Gründung des Unternehmens My Intelligent Dogs® geliefert haben.

Veggie: Wie lange gibt es My Intelligent Dogs® schon?

Andreas Citak: Wir sind 2013 gestartet. Der Erfolg hat sich sehr rasch eingestellt. Wir freuen uns mittlerweile über viele Kunden aus ganz Europa.

Veggie: Was treibt Sie an?

Andreas Citak: Es heißt, der Hund sei der beste Freund des Menschen. Wir sind überzeugt, dass es so ist und fördern mit unserer Arbeit das Miteinander von Mensch und Tier.



Veggie: Während meines Besuchs bei Ihnen durfte ich einige Ihrer tollen Spiele ausprobieren. Das macht wirklich Spaß und die Leckerlis sind fabelhaft! Was unterscheidet My Intelligent Dogs® von anderen Anbietern?

Andreas Citak: Wir legen großen Wert auf Qualität bei der Herstellung unserer Produkte. Wir verwenden ausschließlich natürliche und unbedenkliche Materialien und achten genau auf die Auswahl unserer Produzenten. Dabei bleibt die Wertschöpfungskette innerhalb Europas.
Wir arbeiten mit TSC-zertifiziertem Holz und veredeln die Spiele entweder mit Öl oder umweltfreundlichem Wasserlack. Unsere Produkte können je nach Beschaffenheit kompostiert, verbrannt oder wiederverwertet werden.
Außerdem ist es unser Bestreben, Spiele zu entwickeln, die anspruchsvoll, aber für Ihren Hund lösbar sind. My Intelligent Dogs® Spiele durchlaufen eine Reihe von Stationen der Entwicklung und Prüfung, bevor sie in den Verkauf gehen. Eine der wichtigsten Stationen ist das Test-Spielen durch die entsprechende Zielgruppe. Neben unserem eigenen Hund, Sarah, testen auch andere Hunde verschiedenster Rassen, Größen und Mentalität die Produkte auf Unterhaltung, Funktion und Haltbarkeit.

Veggie: Dog's Sudoku, Hunde Glücksrad, Mandala und Stern: Verraten Sie uns, ob neue Spiele in Planung sind?

Andreas Citak: Wir arbeiten derzeit an zwei neuen Patenten mit den Namen "Trouble" und "Pyramid". Das sind zwei sehr anspruchsvolle Spiele, Sie werden unseren Vierbeinern garantiert viel Freude bereiten.

Veggie: Ich melde mich freiwillig zum Testen! ;) Vielen Dank für das Interview!

My Intelligent Dogs® - Spiele sind für große, kleine und für Hunde jeden Alters mit flacher oder spitzer Schnauze geeignet.

2015-04-09

DIY: Hundekuchen




Wir lieben unsere Hunde und vor allem lieben wir es, sie zu verwöhnen. Was gibt es Schöneres, als unsere Fellnase mit einem selbstgemachten Hundekuchen zu überraschen? Egal ob Anlass oder nicht, das folgende Rezept ist im Handumdrehen fertiggestellt und schmeckt garantiert jedem Vierbeiner!

Zubereitungszeit: max. 10min



Zutaten:
  • 200g Mr. & Mrs. Dog ® Hundewurst
  • 3 EL geschroteter Leinsamen
  • 1 Handvoll Bio-Hundekekse in Knochenform in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen
  • 1 Handvoll getrocknete Fleischsplitter in Lebensmittelqualität
  • 1 Basilikumblatt
  • 1 Kerze (aus Bienenwachs, lebensmitteltauglich) oder 1 Blüte als Highlight

Schritt 1: Die Basis
Für unseren Hundekuchen nehme ich 200g unseres neues Geheimnisses - die Mr. & Mrs. Dog ® Hundewurst (Anmerkung der Redaktion: in Kürze verrate ich Euch mehr darüber!). Dazu schneide ich die Wurst in der jeweilige Menge ab und forme aus dem fluffigen Material eine Halbkugel, die als Körper des Hundekuchens dienen soll.

Schritt 2: Das Topping
Die Halbkugel wird im Anschluss mit geschrotetem Leinsamen als Topping benetzt. Das gibt dem Kuchen eine gute Konsistenz und bereitet diesen optimal auf die nun folgende Dekoration vor.

Schritt 3: Sei kreativ!
Die Bio-Hundekekse in Knochenform werden nun abwechselnd um den Kuchen herum dekoriert und dabei sanft mit dem Finger angedrückt. Sollten die Knochen nicht halten, hilft auch ein Tropfen Honig. Die getrockneten Fleischsplitter können dann am oberen Rand des Kuchens angebracht werden.

Schritt 4: Das ganz besondere Highlight
Zum Schluss setzen wir noch ein Highlight und geben unserem Hundekuchen eine persönliche Note. Dies kann zum Beispiel eine Kerze bei Hundegeburtstagen sein oder eine für Hunde ungiftige Blüte, zum Beispiel ein Gänseblümchen.

Das jeweilige Deko-Element wird einfach ganz oben am Kuchen eingesteckt. Zuguterletzt verzieren wir den Kuchen noch mit einem schmackhaften frischen Basilikumblatt.

Fertig! ;)


Da ein Hundekuchen in dieser Menge bei kleinen Rassen bereits einer ganzen Mahlzeit entspricht, muss die jeweilige Tagesration dementsprechend reduziert oder angepasst werden.

Wir wünschen viel Spaß beim Nachmachen und Ihrer Fellnase tierischen Appetit!

Sollten Sie Fragen zu den von mir verwendeten Produkten oder zum Rezept haben, können Sie mich gerne hier kontaktieren.
Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10